Dating a Vampire 1 (Comic)

 Madoka Kitaji
Dating a Vampire 1
Übersetzung: Costa Caspary
Loewe Manga, 2026, Taschenbuch, 162 Seiten, 8,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Vampire sind wieder beliebt, gerade als romantische Partner, die mal gefährlich und düster daherkommen, ab und zu aber auch verspielt und freundlich. Aber alle wollen nur eines: das Blut der Heldin. So auch in „Dating a Vampire“.


Minami mag zwar in ihrem Job erfolgreich und anerkannt sein, aber mit Männern hat sie irgendwie kein Glück, denn die Kerle, mit denen sie sich trifft, sind entweder übergriffig oder Idioten. Deshalb beschließt sie nicht mehr nach Liebesglück zu suchen und versucht auch auf Distanz zu ihrem neuen Klienten, dem Autor Hokuto Takumi zu bleiben - doch der ist trotz seines unhöflichen Auftretens irgendwie doch anziehend.

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Jennifer Lynn Barnes: Mörderische Geheimnisse - The Ruling Class 1 (Buch)

Jennifer Lynn Barnes
Mörderische Geheimnisse
The Ruling Class 1
(The Fixer, 2015 bzw. The Ruling Class, 2026)
Übersetzung: Sascha Wander
cbt, 2026, Paperback, 368 Seiten, 14,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Elite-Schulen scheinen das Ding für die amerikanische Jugendbuch-Autorin Jennifer Lynn Barnes zu sein. Doch Liebe und Leidenschaft stehen weniger im Vordergrund als das Spiel mit Psychologie und Intrigen, die eines Thrillers würdig sind. Nun kommt ganz offensichtlich auch noch einmal eines ihrer Frühwerke zur Geltung, denn „Mörderische Geheimnisse“ erschien im Original erstmals 2015.


Tess Kendrick gefällt es gar nicht, dass sich ihre ältere Schwester Ivy nach vielen Jahren einfach wieder so in ihr Leben einmischt und sie kurzerhand zu sich nach Washington DC holt. Dort erfährt sie erstmals mehr über deren Job und Aufgaben, die es in sich haben, ist die Ältere doch als „Problemlöserin“ für die Upper Class bekannt.

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Arno Strobel: Die erste Zeugin - Ungelöst 1 (Buch)

Arno Strobel
Die erste Zeugin
Ungelöst 1
Fischer, 2026, Paperback, 384 Seiten, 18,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Arno Strobel ist einer der fleißigsten und beliebtesten Thriller-Autoren Deutschlands und scheint Lust darauf zu haben, wieder einmal eine neue Reihe mit unverbrauchten Charakteren zu starten, dem Kriminalhauptkommissar Ramin Brunner, der gerade im Begriff ist, die Karriereleiter hochzufallen, und der Medizinstudentin Luisa Menkhoff, die neben einer besonderen Gabe auch ungewöhnliches Wissen mitbringt.


Als Luisa Menkhoff ein Flugblatt in die Hände fällt, erkennt sie gleich die Frau wieder, die eigentlich verschwunden sein soll, denn immerhin war sie einmal die Lebensgefährtin ihres verstorbenen Vaters. Deshalb meldet sie sich bei der Kriminalpolizei in München, nicht ahnend, was sie damit lostritt.

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Unintentional Love Story 8: Side Story 2 (Comic)

PIBI
Unintentional Love Story 8
Side Story 2
Übersetzung: Charlotte Fest
Manhwa Cult, 2026, Paperback, 170 Seiten, 8,99 EUR

Rezension von Christel Scheja

Noch einmal kehrt die Künstlerin zu ihren verliebten Helden Tae-yun und Won-Young zurück, deren Geschichte nun aber wohl endlich im zweiten Teil von „Unintentional Love Story: Side Story“ abgeschlossen werden wird.


Zunächst steht eine Reise nach Hawaii an, auch wenn diese mit Schwierigkeiten verbunden ist, weil sie zum einen ihren Hund mitnehmen wollen, der zu viel wiegt, und zum anderen nicht gemeinsam fliegen können. Aber nach einigen Schwierigkeiten scheint das doch zu gelingen.

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Daniel Alvarenga: Ruf der Leere (Buch)

Daniel Alvarenga
Ruf der Leere
HarperCollins, 2025, Taschenbuch, 384 Seiten, 14,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Der in Berlin 1986 geborene Daniel Alvarenga wuchs in Bayern auf, wo er auch heute noch mit seiner eigenen Familie lebt. Er schreibt überwiegend Drehbücher und verfilmt diese, hat aber auch schon mit „Hundswut“ einen Roman veröffentlicht. Nun legt er mit „Ruf der Leere“ nach.


Schon seit Wochen fiebert Felix dem Wochenende mit seinen Freunden Ben und Laura in einer abgelegenen Hütte in Bayern entgegen, ist aber nicht sonderlich darüber begeistert, dass sie dann auch noch andere Leute mitbringen.

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Oliver Plaschka: Die Geister von La Spezia (Buch)

Oliver Plaschka
Die Geister von La Spezia
Titelbild: Frederico Musetti
Hobbit Presse, 2026, Hardcover, 416 Seiten, 25,00 EUR

Rezension von Carsten Kuhr

Oliver Plaschka entführt uns nach Genua. Wir befinden uns im Jahr 1822. Hier lebt die junge Schriftstellerin Mary Shelley in der Nähe des Anwesens, das Lord Byron bewohnt. Ihr Mann, der Dichter Percy Bysshe Shelley, ist bei einem rätselhaften Schiffsunglück ums Leben gekommen.

Während sie noch um ihren Mann trauert, tritt die geheimnisvolle Ermittlerin Pat Colombari in ihr Leben, angeblich beauftragt von Shelleys Vater, um die Umstände des Todes zu untersuchen. Pat ist beileibe keine gewöhnliche Detektivin. Mithilfe einer eigentümlichen Apparatur ist sie in der Lage, in die Erinnerungen anderer Menschen einzutauchen - nicht nur in Marys, sondern auch in jene ihres berühmten Umfelds: Lord Byron, John Polidori, Claire Clairmont und weitere Figuren des literarischen Zirkels.

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Grimms Märchen 20 (Hörspiel)

Grimms Märchen 20
Die goldene Gans - Doktor Allwissend - Der Königssohn, der sich vor nichts fürchtete
Sprecher: Bodo Primus, Katharina von Keller, Jean Paul Baeck u.a.
Titelbild: Ertugrul Edirne
Titania Medien, 2026, 1 CD, ca. 72 Minuten, ca. 10,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Zweimal im Jahr erscheinen die Hörspiel-Adaptionen von „Grimms Märchen“ bei Titania Medien. Wie immer spiegeln die Geschichten keine moderne Version wider, sondern versuchen den klassischen Erzählungen näher zu sein, mit allem, was im 19. Jahrhundert auch noch dazu gehörte. Wie immer wurden drei Geschichten auf die CD gepackt.

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Freya Dawn: Shadowbound - Academy of Death (Buch)

Freya Dawn
Shadowbound - Academy of Death
Three Monsters and their Queen 1
Piper, 2026, Paperback, 288 Seiten, 18,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Freya Dawn ist das Pseudonym einer Autorin, die unter einem anderen Namen bereits Liebesgeschichten - vor allem mit dunklen Zügen - veröffentlicht hat. Nun erobert sie mit „Shadowbound - Academy of Death“ nun auch die Dark Romantasy für sich. Der Roman ist der Auftakt zur Reihe „Three Monsters and their Queen“.


Liora ist ganz und gar nicht davon begeistert, eine Elite-Universität in einem alten Schloss besuchen zu müssen, die man durch ihre gruselige Atmosphäre auch „Academy of Death“ nennt. Denn es gibt dort nicht nur strenge Regeln, sondern auch Monster.

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Alexander Pechmann: Die Bibliothek der verlorenen Seelen (Buch)

Alexander Pechmann
Die Bibliothek der verlorenen Seelen
Eine Reise durch die Weltliteratur der Geister, Dämonen und Spukgestalten
Titelbild und Innenillustrationen: Paloma Tarrío Alves
Steidl, 2026, Hardcover, 286 Seiten, 34,00 EUR

Rezension von Carsten Kuhr

Alexander Pechmann ist dem geneigten Leser durch einige phantastische Romane („Die Nebelkrähe“, „Die zehnte Muse“ oder „Sieben Lichter“) ein Begriff. Zu diesen erzählenden Veröffentlichungen gesellten sich über die Jahre einige Sekundärwerke („Die Bibliothek der sieben Meere“ und „Die Bibliothek der verlorenen Bücher“), in denen er sich mit Verve und hintergründigem Humor einem ernsten, wissenschaftlich angehauchten Thema widmet.

Nun legt sein Hausverlag Steidl in gewohnt gediegener Ausstattung (Hardcover, bedruckter Leineneinband, Fadenheftung, Innenillustrationen und Lesebändchen) ein weiteres derartiges Werk vor.

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Jaymin Eve: Spellcaster (Buch)

Jaymin Eve
Spellcaster
Weatherstone College 1
(Spellcaster, Weatherstone College 1, 2025)
Übersetzung: Bianca Dyck
Goldmann, 2026, Paperback, 416 Seiten, 17,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Heute scheint es gang und gäbe zu sein, dass erfolgreiche Autorinnen ihre Ideen immer und immer wieder aufgreifen und ausreizen. So ist „Spellcaster“, der erste Band der „Weatherstone College“-Reihe wie auch ihre „Supernatural Academy“-Reihe, die bei Carlsen erscheint, eine Geschichte, die übernatürliche Elemente mit einem Schulumfeld verbindet.


Paisley ist Teil einer großen magischen Familie und daher auch überglücklich, dass sie wie ihre Geschwister ebenfalls am Weatherstone College angenommen wird, auch wenn ihre Kräfte erst spät erwacht sind und sich noch nicht ausgeprägt haben. Dennoch birgt der Besuch auch Gefahren.

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