Ich bin eine Spinne - na und? 2 (Comic)

Okina Baba
Ich bin eine Spinne - na und? 2
Titelbild und Zeichnungen: Asahiro Kakasho
Charakterdesign: Tsukasa Kiryu
Übersetzung: Jan-Christoph Müller
Cross Cult, 2019, Paperback, 192 Seiten, 10,00 EUR, ISBN 978-3-96433-154-0

Rezension von Christel Scheja

„Ich bin eine Spinne - na und?“ denkt sich eine junge Schülerin, die sich nach einem schweren Unfall im Körper einer Spinne wiederfindet und nun alles tun muss, um in dem Dungeon, in dem sie steckt, zu überleben.

Immerhin hat sie sich inzwischen schon an ihre Lage gewöhnt und versucht das Beste aus der ganzen Sache zu machen. Aber das ist nicht so einfach, denn an jeder Ecke lauert ein anderes Monster, das sie töten und fressen will. Manche kommen sogar im Schwarm, wie die Hornissen, die sie attackieren.

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Layla und das Biest, das sterben möchte 4 (Comic)

Asato Konami
Layla und das Biest, das sterben möchte 4
Titelbild und Zeichnungen: Eziwa Saita
Übersetzung: Verena Maser
Cross Cult, 2019, Paperback, 192 Seiten, 10,00 EUR, ISBN 978-3-96433-170-0

Rezension von Christel Scheja

„Layla und das Biest das sterben möchte“ begann mit dem Wunsch nach Rache, die aber jetzt nicht mehr so im Raum steht, wie früher. Denn das junge Mädchen und der Therianthop sind zu einer Schicksalsgemeinschaft zusammengewachsen.

Noch immer sind sie auf der Suche nach dem Autor des Kinderbuchs, das Aaron dabei geholfen hat, nicht seine „Menschlichkeit“ zu verlieren und ganz zum kaltblütigen Killer zu werden. Mehr und mehr hat er diese andere Seite in sein Inneres verbannt, er ist jetzt der geworden, der er eigentlich immer hätte sein sollen.

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Dennis E. Taylor: Alle diese Welten (Buch)

Dennis E. Taylor
Alle diese Welten
(All These Worlds, 2017)
Übersetzung: Urban Hofstetter
Heyne, 2019, Paperback, 380 Seiten, 14,99 EUR, ISBN 978-3-453-31932-5 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Gunther Barnewald

Was bisher in den ersten beiden Romanen der Trilogie geschah:

Nach seinem Tod wurde der Physiker und reiche Software-Entwickler Bob Johansson zu einer kybernetischen Intelligenz umgewandelt, die sich selbst replizieren kann (wobei durch kleine Abweichungen ständig neue Persönlichkeiten entstehen) und die in der Lage ist, zum Beispiel Raumfahrzeuge zu steuern, zu bauen und weiter zu entwickeln.

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Holly Black: Der Prinz der Elfen (Buch)

Holly Black
Der Prinz der Elfen
(The Darkest Part of the Forest, 2017)
Übersetzung: Anne Brauner
cbt, 2019, Taschenbuch 412 Seiten, 9,99 EUR, ISBN 978-3-570-31280-3 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

Schon in den mit Tony di Terlizzi geschaffenen „Spiderwick-Chroniken“, bewies Holly Black, dass ihr Blick auf die Feen und Elfenwesen der Anderswelt nicht romantisch verklärt und kindgerecht harmlos ist, sondern an die ursprünglichen Mythen angepasst. Auch in den eigenen Werken ist das zu erkennen, wie „Der Prinz der Elfen“ beweist. Das Buch erschien vor einiger Zeit schon als Hardcover, nun legt cbt eine kostengünstigere Taschenbuch-Ausgabe auf.

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Lauren Beuskes: Moxyland (Buch)

Lauren Beuskes
Moxyland
(Moxyland, 2008)
Übersetzung: Mechthild Barth
rororo, 2015, Taschenbuch, 364 Seiten, 9,99 EUR, ISBN 978-3-499-25969-2 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

Die südafrikanische Autorin Lauren Beuskes wurde 1976 in Johannesburg geboren und lebt heute in Kapstadt. Sie arbeitet als Autorin und Journalistin, verfasst Romane, Graphic Novels und Artikel und ihre Romane sind mittlerweile durch entsprechende Preise auch in der ganzen Welt bekannt, so wie der heiter-dystopische Roman „Moxyland“.


In nicht allzu ferner Zukunft besteht die Trennung zwischen den Menschen nicht mehr darin, wer Schwarz oder Weiß ist, bestimmt wird der Status eher dadurch ob jemand online oder offline ist, ob er in der Lage sein kann, sich die allerneuste Technik zu leisten, um immer überall mitmischen zu können.

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Die Scareman-Saga 12: Allianz der Hoffnung, Dirk van den Boom (Buch)

Die Scareman-Saga
Allianz der Hoffnung
Dirk van den Boom
Titelbild: Emmanuel Henné
Atlantis, 2017, Paperback, 136 Seiten, 6,90 EUR, ISBN 978-3-86402-514-3 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Irene Salzmann

Der alte Ek-ek-Raumer „Neknek“ mit seiner bunt zusammengewürfelten Besatzung, bestehend aus zwei Scaremen, dem Geschöpf der Hiaten, drei Akkari und mehreren Ek-ek, befindet sich auf der Suche nach dem Labor, das sich bis zur Zerstörung des Imperiums der Erforschung des Blau widmete. Was sie vorfinden, bietet mehr als nur eine Überraschung, wenn auch nicht die erhoffte Lösung für die Eliminierung des Feindes.

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Johnny Sinclair: Dicke Luft in der Gruft - Teil 3 (Hörspiel)

Sebastian Breidbach & Dennis Ehrhardt
Johnny Sinclair: Dicke Luft in der Gruft - Teil 3
Sprecher: Dirk Petrick, Wolf Frass, Lene Calvez u.a.
Folgenreich, 2019, 1 CD, ca. 48 Minuten, ca. 7,99 EUR

Rezension von Irene Salzmann

Zwar ist es Johnny Sinclair und Russel Moore gelungen, ihre Mitschülerin und Auftraggeberin Millie Edwards von einer mysteriösen Krankheit zu heilen und ihren Vater zu retten, der unter einem Fluch litt, doch das eigentliche Problem, um das sich die Jungen kümmern sollten, ist immer noch nicht gelöst. Irgendjemand macht die Gegend unsicher und hinterlässt zudem deutliche Zeichen. Als Johnny und Russel die geheimen Gänge unter dem Friedhof erkunden wollen, schließt sich ihnen Millie an. Sie mag zwar keine Waffen besitzen, mit denen man sich gegen Geister wehren kann, bringt dafür aber Verstand, Mut und Garn mit, das sicherstellen soll, dass sie sich nicht verirren.

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Shazam! Gratis-Comic! (Comic)

Geoff Johns
Shazam! Gratis-Comic!
Zeichnungen: Gary Frank
Übersetzung: Christian Heiß
Panini, 2019, Heft, 32 Seiten, 0,00 EUR

Rezension von Irene Salzmann

Shazam, ursprünglich Captain Marvel, wurde 1939 von Bill Parker (Autor) und C. C. Beck (Zeichner) geschaffen und debütierte 1940 in „Whiz Comics” 2 bei Fawcett Comics. In den folgenden Jahren war der Waisenjunge Billy Batson, der sich durch das Zauberwort Shazam! in einen erwachsenen Superhelden verwandeln konnte, erfolgreicher als „Superman und tatsächlich der erste Superheld, dessen Abenteuer verfilmt wurden unter dem Titel „Adventures of Captain Marvel”.

Aufgrund von Copyrights-Problemen - DC warf dem Verlag vor, „Superman“ kopiert zu haben - stellte Fawcette die „Marvel-Family”-Titel 1953 ein und verkaufte 1972 die Rechte an der Figur an den Konkurrenten, der bis 1991 auch die übrigen relevanten Charaktere in das DC-Universum eingliederte.

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Sebastian Pirling: Der Planet der verbotenen Erinnerungen (Buch)

Sebastian Pirling
Der Planet der verbotenen Erinnerungen
Brendow, 2019, Paperback, 284 Seiten, 16,00 EUR, ISBN 978-3-96140-072-0 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Carsten Kuhr

Die Welt in einer fernen Zukunft. Die Menschheit hat sich in der Galaxie ausgebreitet, hat Planeten kolonialisiert, Sternenreiche gegründet und sich fortentwickelt. Ein Jeder trägt künstliche Organe mit und in sich, die Synapsen des Gehirns werden durch eine KI-Box, Noki genannt, ersetzt, die ausgewählte Erinnerungen in Clips abspeichert und zugänglich macht.

Unser Erzähler, Benjamin genannt, ist Erinnerungsdesigner. Der gewaltsame Tod seines Mentors, Professor Taliesin val Akumei, auf den er dank fragmentarischer Erinnerungen, die er sich illegal angeeignet hat, zugreifen kann, hat ihn dazu angeregt nachzudenken und zu hinterfragen. Ist wirklich alles, was die Menschheit erreicht hat gut, oder hat sich die Spezies Mensch willentlich einem Diktat der individuellen Optimierung um jeden Preis unterworfen, das die Gattung auf einen bedenklichen Pfad führt?

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Neil Gaiman: Zerbrechliche Dinge (Buch)

Neil Gaiman
Zerbrechliche Dinge
(Fragile Things, 2006)
Übersetzung: Ruggero Leó, Hannes Riffel, Sara Riffel, Dietmar Schmidt und Karsten Singelmann
Eichborn, 2019, Paperback, 412 Seiten, 16,00 EUR, ISBN 978-3-8479-0655-1 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Karl E. Aulbach

Sehr selten geworden sind Collections, also Kurzgeschichten-Sammlungen eines einzelnen Erzählers. Umso bemerkenswerter, dass es Neil Gaiman geschafft hat, seine Sammlung „Zerbrechliche Dinge“ gleich zweimal in Deutschland an den Mann zu bringen. Im Gegensatz zur deutschen Erstveröffentlichung bei Klett-Cotta 2010, die nur 14 Prosa-Erzählungen enthielt, wartet die hier vorliegende Neuausgabe bei Eichborn mit allen 23 Geschichten der amerikanischen Originalausgabe sowie acht Gedichten auf, und auch das längere und sehr interessante Vorwort zur Entstehung der Geschichten, das sehr hilfreich für das Verständnis der Storys ist, ist enthalten.

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