Something is killing the Children 1 bis 3 (Comic)

Something is killing the Children 1 bis 3
(Something is killing the Children 1 bis 15, 2019-2021)
Text: James Tynion IV
Zeichnungen: Werther Dell'edera
Übersetzung: Katrin Aust
Splitter, 2020/2021, Hardcover, je 144 Seiten, je 19,80 EUR

Rezension von Matthias Hesse

Im September 2019, nur wenige Monate vor Ausbruch der Coronavirus-Pandemie, erschien in USA das erste Heft von „Something is killing the Children“, einer Comicserie um die Monsterjägerin Erica Slaughter. Deren charakteristisches Halstuch mit dem Bestiengebiss avancierte folgerichtig zum coronakonformen Merchandise-Artikel, und auch sonst ist „Something is killing the Children“,eine kometenhafte Erfolgsgeschichte: Beim Eisner Award als Beste neue Serie blieb es zwar bei einer Nominierung, doch aufgrund des immensen Publikumserfolges sind jetzt, zwei Jahre nach dem Serienstart, sowohl ein Spin-off als auch eine Netflix-Verfilmung in der Mache, letztere ist angekündigt für Ende 2022. 

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Katharina Hartwell: Die fließende Karte - Die Silbermeer-Saga (Buch)

Katharina Hartwell
Die fließende Karte
Die Silbermeer-Saga 2
Loewe, 2021, Hardcover, 640 Seiten, 21,95 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

Katharina Hartwell schreibt schon seit sie ein Kind ist, erst Märchen, dann Abenteuer- und Geistergeschichten. Sie besuchte Schreibwerkstätten und nahm an Wettbewerben teil und gewann den MDR-Kurzgeschichtenpreis. 2013 war sie sogar Sylter Inselschreiberin und ihr Debüt-Roman „Das fremde Meer“ wurde mit dem Seraph ausgezeichnet. Nun bewegt sie sich mit „Die Silbermeer-Saga“ in eher phantastischen Gefilden, wie auch der zweite Band, „Die fließende Karte“, beweist.


Der Krähenkönig hat ihren kleinen Bruder Tobin entführt, deshalb hat Edda Valt ihre Heimat verlassen und ist mit dem Schiff des Händlers Goldzahn auf dem Silbermeer unterwegs. Da das Segeln auf dem Ozean reine Glückssache ist - gerade wenn zu den nördlichen Inseln reisen will, wo sie ihn vermutet -, braucht sie die fließende Karte, die das Navigieren leichter macht.

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Bethany Clift: Die Letzte macht das Licht aus (Buch)

Bethany Clift
Die Letzte macht das Licht aus
(Last out at the party, 2021)
Übersetzung: Lilith Winter
Heyne, 2021, Paperback, 464 Seiten, 16,00 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Gunther Barnewald

Die Autorin schildert im Nachwort glaubhaft, dass ihr die Idee zu dieser Geschichte bereits 2018 auf einer Reise durch England gekommen sei, als sie in nächtlicher Einsamkeit mit dem Auto angehalten und sich dann vorgestellt habe, sie sei der letzte lebende Mensch auf der Welt.

Danach hatte sie zu schreiben begonnen und war irgendwann von der Ausbreitung der aktuellen Pandemie des Coronavirus eingeholt worden, was sie dann nach und nach in die Vorgeschichte der Erzählung integriert hatte.

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Reporter der Born This Way Foundation mit Lady Gaga: Channel Kindness - Geschichten über Freundlichkeit und Zusammenhalt (Buch)

Reporter der Born This Way Foundation mit Lady Gaga
Channel Kindness - Geschichten über Freundlichkeit und Zusammenhalt
(Channel Kindness, 2020)
Übersetzung: Katja Orgaß
cbj, 2021, Paperback, 304 Seiten, 16,00 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

Obwohl Lady Gaga heute eine erfolgreiche und angesehene Musikerin ist, die zu den meistverkauften Künstlerinnen ihrer Zeit gehört, hat sie auch die Schattenseiten des Lebens kennengelernt: Ablehnung und Mobbing, Gewalt körperlicher und seelischer Natur. Auch jetzt kann sie sich nicht von Momenten freisprechen, in denen sie depressiv ist. Deshalb hat sie zusammen mit ihrer Mutter die Born This Way Foundation gegründet. Die gemeinnützige Organisation soll jungen Menschen bei ihren Projekten und Ideen helfen, die Welt freundlicher und lebenswerter für alle zu machen.

Dieses Buch zeigt auf stille, aber auch beeindruckende Weise, wie so etwas gehen kann. Davon berichten Reporterinnen und Reporter der Organisation, die mit entsprechenden Aktivistinnen und Aktivisten gesprochen haben, oder aber selbst von ihren eigenen Unternehmungen erzählen.

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I‘m Standing on a Million Lives 3 (Comic)

I‘m Standing on a Million Lives 3
Text: Naoiki Yamakawa
Titelbild und Zeichnungen: Akinari Nao
Übersetzung: Nana Umino
Cross Cult, 2021, Paperback, 192 Seiten, 10,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Auch im dritten Band von „I‘m Standing on a Million Lives“ stehen die Fantasy-Questen im Mittelpunkt der Geschichte, auch wenn sich die jungen Helden aus unserer Welt schon fragen dürfen, wie es für sie im realen Leben weiter gehen soll und was das eigentlich ist, in das sie geraten sind.


Die Aufgabe, Frachtstücke an einen bestimmten Ort zu bringen, können Yusuke und seine Freunde erledigen, wenn auch auf andere Weise als sie vermutet haben. Doch nun kommt der schwierigere Teil: Sie müssen noch den Rest der Karte erkunden und die Zeit läuft ihnen davon.

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Uwe Laub: Dürre (Buch)

Uwe Laub
Dürre
Heyne, 2021, Paperback, 464 Seiten, 15,00 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Gunther Barnewald

Deutschland in der nahen Zukunft: Durch die Klima-Erwärmung hat sich eine große Dürre in unserem Land, in der EU und ebenso weltweit ausgebreitet. Nahrung ist Mangelware, Bauernhöfe wurden verstaatlicht, noch bestehende Höfe kämpfen um ihre Existenz.

Der junge Julian Thaler und seine 16jährige Schwester Leni bewirtschaften mehr schlecht als recht einen kleinen Bauernhof in Bayern, den es nur noch gibt, weil deren Vater Georg auf seine Lebenszeit eine Ausnahmegenehmigung zum weiteren Besitz erhalten hat.

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Arkham Horror 1: Das letzte Ritual, S. A. Sidor (Buch)

Arkham Horror 1
Das letzte Ritual
S. A. Sidor
(Arkham Horror: The Last Ritual, 2020)
Übersetzung: Bernd Perplies
Titelbild: John Coulthart
Cross Cult, 2021, Paperback, 380 Seiten, 15,00 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

„Arkham Horror“ ist ein erfolgreiches und preisgekröntes Brettspiel von Fantasy Flight Games, in dem es nicht um den Kampf gegeneinander, sondern um Kooperation geht. Das Ganze basiert, mehr oder weniger deutlich auf das Werk H. P. Lovecrafts und versucht, die Atmosphäre seiner Schöpfung einzufangen. Es kommt besonders gut in den Romanen zu diesem Kosmos zur Geltung. Das erste Buch „Das letzte Ritual“ stammt von S. A. Sidor, einem im Pulp-Bereich erfahrenen Autor.

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Oblivion Song 5 (Comic)

Robert Kirkman
Oblivion Song 5
(Oblivion Song 25-30, 2020/2021)
Titelbild und Zeichnungen: Lorenzo de Felici
Übersetzung: Frank Neubauer
Cross Cult, 2021, Hardcover, 136 Seiten, 22,00 EUR

Rezension von Cahristel Scheja

„Oblivion Song“ geht nun in die fünfte Runde. Inzwischen weiß auch der Leser, was passiert ist und wer für die Katastrophe verantwortlich war, die viele Bürger Philadelphias in eine andere Realität versetzt hat. Nathan und Marco Cole haben alles dafür getan, um das zu ändern, aber auch eine neue Gefahr heraufbeschworen.


Denn in der anderen Welt waren sie nicht alleine - eine fremdartige Rasse, die Gesichtslosen, hat den Überlebenden der Katastrophe zusätzlich zum alles verschlingenden „Wuchs“ das Leben schwer gemacht. Es blieb nichts anderes, als gegen sie zu kämpfen und schließlich die Tore wieder zu schließen, als ein Großteil der überlebenden Menschen gerettet war.

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Markus Heitz: Die Rückkehr der Zwerge 1 (Buch)

Markus Heitz
Die Rückkehr der Zwerge 1
Titelbild: Elm Haßfurth
Knaur, 2021, Paperback, 480 Seiten, 15,00 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Carsten Kuhr

Hundert Zyklen sind im Geborgenen Land vergangen. Die Zwerge leben, nachdem sie ihre Heimat, die tiefen Stollen inmitten des majestätischen Gebirges zwangsweise verlassen mussten, in der Stadt Malleniaswacht. Alle paar Monate ziehen Traditionalisten und Schatzsucher in Richtung des Flusses, spülen die Schneeschmelze oder massive Regenfälle doch Zeugnisse vergangenes Zwergenkunst aus der alten Heimat an die Ufer des Flusses.

Dass es dabei immer wieder einmal zu Zusammenstößen mit Menschen kommt, daran ist Zwerg gewohnt. Dann aber greifen Orks an, Wesen, die nach wie vor in den zerstörten Hallen, den beschädigten Tunnel- und Stollensystemen und den Befestigungen des Gebirges leben. Ist ein Leben im Gebirge etwa doch noch möglich?

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Ich bin eine Spinne - na und? 9 (Comic)

Okina Baba
Ich bin eine Spinne - na und? 9
Titelbild und Zeichnungen: Asahiro Kakasho
Charakterdesign: Tsukasa Kiryu
Übersetzung: Jan-Christoph Müller
Cross Cult, 2021, Paperback, 178 Seiten, 10,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Die junge Heldin trägt nun einen Namen. Kumoko ist sich ihres Schicksals bewusst, aber sie genießt, nachdem sie so viel geschafft hat, auch ihr Leben. Allerdings ist das jetzt massiv bedroht, denn jemand anderes gönnt ihr ihre Erfolge nicht.


Der Ausflug aus dem Höhlenlabyrinth heraus hat ein jähes Ende gefunden, denn sie ist von der Spinnenkönigin und ihren unzähligen Kindern zurückgejagt worden und wird nun massiv attackiert, dass sie um ihr Leben kämpfen muss. Aber das Mädchen ist nicht bereit, so schnell aufzugeben. Sie setzt nun all ihre gesammelten Erfahrungen und ihr Können ein, um ihre Feindin und die unzähligen Handlanger, die sie verfolgen und sich ihr in den Weg stellen, zu besiegen.

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