Sweet Tooth: Die Rückkehr (Comic)

Jeff Lemire
Sweet Tooth: Die Rückkehr
(Sweet Tooth: The Return 1-6, 2021)
Übersetzung: Gerlinde Althoff
Panini, 2021, Paperback, 164 Seiten, 19,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Schon vor einigen Jahren feierte der Ausnahmekünstler Jeff Lemire mit seiner Serie „Sweet Tooth“ Erfolge. Nun wurde das ganze von Netflix adaptiert, so dass es natürlich auch jede Menge neuer Fans gibt. Um ihnen einen Einstieg einfach zu machen und eine Brücke zwischen beidem zu schlagen, adaptierte Lemire die Saga noch einmal neu und kompakt.


Die überlebenden Menschen haben sich nach einer großen Katastrophe unter die Erde zurückgezogen, denn sie fürchten die Hybriden aus Mensch und Tier, die die Oberfläche erobert haben und einen tödlichen Virus verbreiten. Doch warum hält dann ein alter Mann einen Hirschjungen gefangen und gaukelt ihm vor, dass er das letzte Kind auf Erden sei? Sweet Tooth kommt jedenfalls in das Alter, in dem er nicht mehr nur Erzählungen hören, sondern die Wahrheit mit eigenen Augen sehen will.

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Elisabeth Marienhagen: Hexe gesucht - Familie gefunden (Buch)

Elisabeth Marienhagen
Hexe gesucht - Familie gefunden
Titelbild und Illustrationen: Peter Wall
Arunya, 2020, Paperback, 280 Seiten, 10,90 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

Die 1961 geborene Elisabeth Marienhagen arbeitete nach ihrem Studium erst eine Weile am Institut für die Geschichte der Medizin. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Regensburg und widmet sich vor allem dem Schreiben. Ihr aktueller Roman ist „Hexe gesucht - Familie gefunden“, ein liebenswertes Buch, das sich wohl am Ehesten der Tier-Fantasy zuordnen lässt.


Minou hat seit sie Denken kann, einen großen Traum. Sie will nicht nur bei einem Menschen unterkommen, sondern direkt eine Hexenkatze werden. Aber das ist schwerer gesagt als getan: zum einen sind die nur schwer zu finden, und zum anderen ist sie durch ein schwarzes Haar an der Pfote nicht perfekt.

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The Witcher 5: Verblassende Erinnerungen (Comic)

The Witcher 5
Verblassende Erinnerungen
(The Witcher: Fading Memories 1-4, 2020)
Text: Bartosz Szybor
Zeichnungen: Amad Mir
Panini, 2021, Paperback, 104 Seiten, 15,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Führten die ersten Kurzgeschichten und Romane in der westlichen Welt erst noch ein Schattendasein und wurden wenig beachtet, ist der Siegeszug von „The Witcher“ seit der Adaption in ein Videospiel, das mittlerweile viele Versionen und Erweiterungen erlebt hat, nicht mehr aufzuhalten. Gelegentlich erscheinen auch Comic-Mini-Serien, die Panini in Sammelbänden zusammenfasst. Zwei Jahre nach der letzten Graphic Novel gibt es nun die fünfte.

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Wonder Woman 15: Gedankenkontrolle (Comic)

Wonder Woman 15
Gedankenkontrolle
(Wonder Woman 759-763)
Text: Mariko Tamaki
Zeichnungen: Mikel Janin, Carlo Barberi, Matt Santorelli
Übersetzung: Ralph Kruhm
Panini, 2021, Paperback, 132 Seiten, 16,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Nach den letzten eher epischen Abenteuern kehrt Wonder Woman nicht nur nach Washington DC zurück, um ihr normales Leben wieder aufzunehmen, sie wird diesmal auch mit einem Problem ganz irdischer Art konfrontiert.


Menschen in Washington DC geraten plötzlich unter die Kontrolle eines Unbekannten, der sie dazu zwingt, Dinge zu tun, die sie freiwillig niemals tun würden - auch Verbrechen. Wonder Woman hat einen ganz üblen Verdacht, doch der Mann, den sie zur Rede stellen will, bietet ihr sogar seine Hilfe an.

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Sonja Roos: Der Windhof (Buch)

Sonja Roos
Der Windhof
Goldmann, 2021, Taschenbuch, 480 Seiten, 9,99 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

Sonja Roos wurde 1974 geboren und wuchs in einem kleinen Dorf im Westerwald auf. Nach ihrem Studium arbeitete sie als Journalistin und Kolumnistin bei einer Zeitung. Heute lebt sie mit ihrer Familie - ihrem Mann, drei Töchtern und einem Hund - auch wieder in ihrer alten Heimat. Vermutlich liegt ihr daher ihr Roman „Der Windhof“ so am Herzen.


Zwei Jahre sind seit dem tragischen Tod ihres Mannes vergangen, aber Mel ist immer noch nicht in der Lage los zu lassen und verzehrt sich weiterhin in Trauer. Weder Eltern noch Freunde können sie da herausholen. So nimmt sie auch eher unwillig die Aufgabe an, sich um ihre Großmutter Helene zu kümmern, die auf einem abgelegenen Hof im Westerwald lebt und an die sie keine guten Erinnerungen hat.

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Terry Goodkind: Im Labyrinth des Zauberers - Das Schwert der Wahrheit Novelle 3 (Buch)

Terry Goodkind
Im Labyrinth des Zauberers
Das Schwert der Wahrheit Novelle 3
(Wasteland - The Children of D’Hara, 2019)
Übersetzung: Caspar Holz
Penhaligon, 2021, Hardcover, 206 Seiten, 10,00 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Carsten Kuhr

Unter großen Opfern hat der Krieg gegen die Alte Welt geendet. Mutter Konfessor und Richard Rahl, beide jeweils die Letzten ihrer Blutlinie, herrschen nun über ein befriedetes Reich D’Hara.

Eine Invasion aus einer anderen Welt bedroht das Reich. Angeführt von der Goldenen Göttin suchen schraffierte Männer, großgewachsene, mit drei Klauen ausgestattete Jäger, ihr auserkorenes Wild - die Menschen - heim.

Die Glee, wie sie sich selbst nennen, kennen weder Gnade noch ein Ende - die Jagd hört erst auf, wenn alles intelligente Wild einer Welt getötet ist.

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Sascha Mamczak: Science-Fiction - 100 Seiten (Buch)

Sascha Mamczak
Science-Fiction - 100 Seiten
Reclam, Taschenbuch, 100 Seiten, 10,00 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Carsten Kuhr

Wer sich auch nur ein kleines Bisschen in der deutschsprachigen phantastischen Verlagslandschaft auskennt, dem ist der Name Sascha Mamczak ein Begriff. Vor Jahrzehnten kam er, damals noch als zweiter Herausgeber neben Wolfgang Jeschke, zu Heyne. Später übernahm er von diesem die Programmgestaltung von Heyne SF und hat sie bis heute inne.

Heyne war und ist einer der wichtigsten Verlage im deutschsprachigen Raum, wenn es um den Bereich des Phantastischen geht. Im Verlag erschienen und erscheinen ein Großteil der bahnbrechenden Titel, die Mamczak auswählt und für eine Veröffentlichung geeignet hält.

Wer ihn schon einmal als Diskutant auf der Bühne erlebt hat weiß, dass hier ein schlauer Kopf genau weiß, was und wie er seinem Publikum kredenzen kann und soll.

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Michael Siefener: Der Teufelspakt (Buch)

Michael Siefener
Der Teufelspakt
Titelbild: Timo Kümmel
Atlantis, 2020, Hardcover, 348 Seiten, 22,90 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Irene Salzmann

Der erfolglose Schriftsteller Jan Droom lebt zurückgezogen in seiner Kölner Wohnung. Ein bescheidenes Erbe ermöglicht ihm, ohne profanen Job seiner Berufung nachzugehen. Als er in einem Antiquariat ein Buch kauft - genauer: ein handschriftliches Manuskript in Sütterlin, das von einer schwarzgekleideten Frau vor seinen Augen heimlich ins Regal gestellt wurde, beginnt seine sichere, wenn auch egozentrische und triste Welt immer mehr aus den Fugen zu geraten.

Jan bemüht sich, das Buch Stück für Stück zu transkribieren und verfolgt zunächst fasziniert, dann angewidert die Geschichte des Priesters Johannes, der in sündiger Liebe zu der verheirateten Renata entbrennt. Um sie zu besitzen, scheut er sich nicht, deren Mann und andere Bewohner des Dorfes der Hexerei zu beschuldigen. Indem er über Leichen geht, erreicht er sein Ziel, doch den Preis, den er dafür zahlen muss, erweist sich als zu hoch, und es gibt keine Vergebung, kein Zurück.

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Lauren S. Klinghammer: New York Bad Girl (Buch)

Lauren S. Klinghammer
New York Bad Girl
2021, Taschenbuch, 264 Seiten, 7,99 EUR

Rezension von Christel Scheja

Lauren S. Klinghammer ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, die sichtlichen Spaß daran hat, romantische Thriller mit knisternder Erotik zu verfassen. „New York Bad Girl“ ist der zweite Band ihrer Trilogie um Zoe Cooper, aber auch für sich gut lesbar.


Zoe und Danny haben ihr Glück gefunden. Der ehemalige Pick-up-Künstler hat seinen Beruf aufgegeben und widmet sich jetzt ganz und gar anderen Dingen, vor allem aber seiner geliebten Ehefrau. Doch er wird aus heiterem Himmel am Flughafen verhaftet, denn es gibt erdrückende Beweise, dass er einen Mann in Montana umgebracht hat. Nun beginnt eine fieberhafte Suche nach der Wahrheit, die auch Zoe vor eine schwere Prüfung stellt und einen Fehler begehen lässt. Doch sie gibt dennoch nicht auf, zu Danny zu nach dem zu forschen, was wirklich passiert ist.

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Eleanor Bardilac: Knochenblumen welken nicht (Buch)

Eleanor Bardilac
Knochenblumen welken nicht
Titelbild: Kim Hoang
Knaur, 2021, Paperback, 400 Seiten, 12,99 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Carsten Kuhr

Einst, so lange ist es noch gar nicht her, lebten in Vhindona die Menschen und Magiebegabten zusammen und in Frieden in der Stadt. Doch diese Zeiten sind vorbei.

Junge Magiebegabte, Quellenkinder genannt, werden jetzt gefangengesetzt und zum verlustreichen Frontdienst verpflichtet; diejenigen, die dies überleben werden in ein Viertel der Stadt abgeschoben, das allein ihnen vorbehalten ist.

Seit einigen Jahren sucht eine Mordserie die Stadt heim. Politiker, die die Restriktionen der Magiebegabten verstärken wollen, werden umgebracht; ihnen wird ihr Herz entnommen. Alles sieht nach Ritualverbrechen aus.

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