Catherine Egan: The Factory - Es gibt kein Entkommen (Buch)

Catherine Egan
The Factory - Es gibt kein Entkommen
Factory-Dilogie 1
(The Factory, 2025)
Übersetzung: Leo H. Strom
Fischer Sauerländer, 2026, Paperback, 352 Seiten, 16,90 EUR

Rezension von Christel Scheja

Mit der „Factory“-Dilogie taucht die kanadische Autorin Catherine Egan voll in das Genre der Near-Future-Dystopien ein und beschreibt eine Welt, die in gewissen Bereichen durchaus einmal so aussehen könnte. Allerdings geht es in „The Factory - Es gibt kein Entkommen“ erst einmal um etwas ganz anderes.


Der dreizehnjährige Asher hat vielleicht das große Los gezogen, denn er wird in eine Forschungseinrichtung für saubere Energie eingeladen. Dort sollen andere und er nicht nur eine gute Bildung, sondern auch eine großzügige Bezahlung für ihre Familien erhalten. Und Geld kann seine Mutter gerade sehr gut gebrauchen.

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Axie Oh: Der Junge aus dem Reich der Schatten (Buch)

Axie Oh
Der Junge aus dem Reich der Schatten
Floating World 2
(The Demon and the Light, 2025)
Übersetzung: Nadine Mannchen
Loewe, 2026, Paperback, 480 Seiten, 17,95 EUR

Rezension von Christel Scheja

In „Das Mädchen aus der schwebenden Welt“ spielte die Akrobatin Ren die Hauptrolle in einer Geschichte, die harmlos begann, dann aber schnell in einen Kampf zwischen Gut und Böse ausartete. Und natürlich durfte auch mit dem jungen Kopfgeldjäger Sunho ein männlicher Gegenpart nicht fehlen.


Ren musste sich ihrer Vergangenheit stellen, nachdem sie ihre Lichtmagie entfesselte, um ihre Freunde zu retten. Sie hat ihr Erbe und damit ihre rechtmäßige Stellung als Himmelsfee angenommen und muss nun beweisen, ob sie Symbol bleiben oder Herrscherin sein will, denn nicht alle stehen auf ihrer Seite.

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Andrea Tillmanns: Die Tage des Drachen (Buch)

Andrea Tillmanns
Die Tage des Drachen
Titelbild und Illustrationen: Marlene Walkenhorst
2025, Paperback, 282 Seiten, 14,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Nach einer längeren Pause, in der sie vor allem als Hochschullehrerin in Ostwestfalen-Lippe arbeitete, hat sich Andrea Tillmanns dazu entschlossen, sich auch wieder an ihre schriftstellerische Seite zu erinnern. Sie veröffentlicht daher nicht nur ihre alten Romane noch einmal neu, sondern auch Kurzgeschichten-Sammlungen wie die hier vorliegende „Die Tage des Drachen“. Ganz neu sind die Illustrationen von Marlene Walkenhorst.


Herzstück der Sammlung ist die Novelle „Im Zeichen des Melgrim“, in der die junge Thania versucht, ihr Leben als Heilerin zu meistern, aber schon bald durch den von ihr geretteten Frett in einen größeren Konflikt gerät, der sie zwingt, erst einmal alles aufzugeben.

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J. R. R. Tolkien: Die Bovadium Fragmente (Buch)

J. R. R. Tolkien
Die Bovadium Fragmente
Herausgegeben von Christopher Tolkien
Zusammen mit „Die Ursprünge von Bovadium“ von Richard Ovenden
(The Bovadium Fragments, 2025)
Übersetzung: Helmut W. Pesch
Hobbit Presse, 2026, Hardcover, 160 Seiten, 24,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Viele kennen J. R. R. Tolkien nur durch „Der Herr der Ringe“ und die weiteren Texte rund um Mittelerde, die sein Sohn Christopher Tolkien posthum zusammengestellt und herausgegeben hat. „Die Bovadium Fragmente“ fallen ganz aus der Reihe, beziehen sie sich doch weniger auf klassische Sagen-Motive sondern gelten eher als Satire auf die für Tolkien viel zu modernen Entwicklungen.

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Marcus Kliewer: Die Besucher - Wenn du sie hereinlässt, werden sie nie wieder gehen (Buch)

Marcus Kliewer
Die Besucher - Wenn du sie hereinlässt, werden sie nie wieder gehen
(We Used to Live Here, 2024)
Übersetzung: Tobias Schnettler
Goldmann, 2026, Taschenbuch, 400 Seiten, 14,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Der kanadische Autor Marcus Kliewer debütierte mit „Die Besucher - Wenn du sie hereinlässt, werden sie nie wieder gehen“ zunächst auf Reddit, wo er die Geschichte in Fortsetzungen präsentierte, ehe sie auch für einen Verlag und schließlich sogar für Netflix interessant wurde, nachdem sie einen Preis für die unheimlichste Geschichte des Jahres gewann.


Eve und Charlie freuen sich über das Haus, das sie für einen Schnäppchenpreis in einem entlegeneren Winkel von Oregon erwerben konnten. Sie wollen es in aller Ruhe renovieren und dann vielleicht sogar mit Gewinn weiterverkaufen.

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Anne Bishop: Schattenerbin - Die Schwarzen Juwelen 2 (Buch)

Anne Bishop
Schattenerbin
Die Schwarzen Juwelen 2
(Heir to the Shadows - Black Juwels Trilogy 2, 1999)
Übersetzung: Ute Brammertz
Heyne, 2026, Paperback, 672 Seiten, 18,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Weiter geht es mit der Neuauflage von Anne Bishops Saga um die Schwarzen Juwelen. Der hier vorliegende Teil erschien bereits 2005 unter dem Titel „Dämmerung“, ebenfalls bei Heyne. Das Buch, damals noch als Dark Fantasy tituliert, passt allerdings heute sehr gut in den Bereich der dunklen Romantik.


Jaenaelle ist die prophezeite Königin des Blutes, die mit ihrer Macht eines Tages alle anderen Hexen und auch die Kriegerprinzen überflügeln und sie alle beherrschen wird. Während einige dies begrüßen, wie etwas Prinz Saetan, der Herr der Hölle, sind andere fest entschlossen, das zu verhindern.

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Maja Ilisch: Die verborgenen Bilder (Buch)

Maja Ilisch
Die verborgenen Bilder
Oetinger, 2026, Hardcover, 304 Seiten, 16,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Maja Ilisch dürfte den meisten deutschen Lesern durch ihre phantastischen Romane bekannt sein. Aber mit ihrem neuesten Buch greift sie ein wichtiges Thema auf, das alle angeht, auch schon ihre jüngsten Leser. Denn „Die verborgenen Bilder“ erlaubet eine Zeitreise der besonderen Art.


Frieke ist am Boden zerstört. Ihre Eltern haben sich getrennt, nur weil ihr Vater mit einem anderen Mann zusammenleben will. Deshalb muss sie auch mit Schwester und Mutter in eine andere Wohnung ziehen, die schon bald Überraschungen bietet. Denn als sie die Tapeten ablösen, entdecken sie direkt auf der Wand Zeichnungen, die um die hundert Jahre alt sein müssen. Und ehe sie sich versieht, kann Frieke in die späten 1920er Jahre zurückreisen und lernt dort Ilsabeth kennen, die die Bilder damals hinterlassen hat.

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Jan Beck: Dorn (Buch)

Jan Beck
Dorn
Der erste Fall für Simon Dorn und Lea Wagner
Penguin, 2025, Paperback, 384 Seiten, 16,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Mit dem Ermittler-Team um Inga Björk und Christian Brand schrieb sich der ehemalige Jurist und heutige Autor in die Bestsellerlisten, Nun legt er mit „Dorn“ einen weiteren spannenden Thriller vor. Der Roman ist der Auftakt der Reihe um die junge eigenwillige Ermittlerin Lea Wagner und den angeschlagenen Kriminal-Psychologen Simon Dorn.


Nach dem Tod seiner Frau und weiteren schweren Schicksalsschlägen, verlässt Simon Dorn den Polizeidienst und zieht sich in ein heruntergekommenes Hotel am Rande von Bad Gastein zurück. Dort trifft er auf wenig Gegenliebe, weil er kein Interesse zeigt, es zu renovieren und beleben. Stattdessen vergräbt er sich in die Fälle, die er bis heute nicht lösen konnte und horcht erst auf, als er von Morden erfährt, die die Handschrift des Täters aus Zimmer 103 tragen.

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Alex Finlay: Good Night, Pretty Girl (Buch)

Alex Finlay
Good Night, Pretty Girl
(The Night Shift, 2022)
Übersetzung: Leo Strohm
Goldmann, 2026, Taschenbuch, 400 Seiten, 13,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Hinter dem Pseudonym Alex Finlay versteckt sich ein renommierter Anwalt aus Washington DC, der scheinbar auch Spaß am Schreiben hat. Nach seinem Bestseller „Allein gegen die Lüge“ legt er nun mit „Good Night, Pretty Girl“ einem weiteren Thriller nach.


Zu Silvester 1999 müssen kurz nach Ladenschluss in der Videothek einer verschlafenen Kleinstadt drei Mädchen brutal sterben, nur eines lässt der Täter am Leben und raunt ihm noch eine Botschaft zu.

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Struan Murray: Das Erbe des Feuers - Dragonborn 1 (Buch)

Struan Murray
Das Erbe des Feuers
Dragonborn 1
(Dragonborn, 2025)
Übersetzung: Ulrike Köbele
Titelbild und Illustrationen: Devin Elle Kurtz
Loewe, 2026, Hardcover, 400 Seiten, 18,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Der schottische Autor Struan Murray liebt es offensichtlich, seine Abenteuer-Geschichten für Kinder und Jugendliche mit einem gewissen magischen Touch und einem Hauch Mythologie zu versetzen. Das ist auch in „Das Erbe des Feuers“ der Fall, dem ersten Band von „Dragonborn“.


Alex hat kaum Zeit zum Atmen, denn seit dem Tod ihres Vaters kontrolliert sie ihre Mutter, wo sie nur kann und wird regelrecht wütend, wenn sie versucht dem zu entgehen. Und dann spürt sie auch noch eine Veränderung in sich, die sie nicht versteht.

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