R. A. Salvatore: Das Lied von Usgar (Buch)

R. A. Salvatore
Das Lied von Usgar

Hexenzirkel 1
(Child of a mad God, 2018)
Übersetzung: Claudia Kern
Titelbild: Larry Rostant
Cross Cult, 2018, Taschenbuch, 700 Seiten, 16,00 EUR, ISBN 978-3-95981-812-4 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Christel Scheja

Über R. A. Salvatore muss man nicht mehr viel schreiben, gehört er doch seit fast dreißig Jahren zu den beliebtesten Autoren der Welt und hat unvergessliche Figuren wie Drizzt du‘Urden, den Dunkelelfen geschaffen, der sich von seinem mörderischen Volk abwandte. Inzwischen hat er unzählige Romane veröffentlicht - zum größten Teil Lizenzprodukte, aber auch eigene Reihen. „Das Lied von Usgar“ scheint der Auftakt zu einer neuen Serie zu sein.

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Gabe Hudson: Gork der Schreckliche (Buch)

Gabe Hudson
Gork der Schreckliche
(Gork. The Teenage Dragon, 2017)
Übersetzung: Wieland Freund und Andrea Wandel
Titelbild: Rudi Skukalek
Hobbit Presse, 2018, Hardcover, 432 Seiten, 20,00 EUR, ISBN 978-3-608-96268-0 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Irene Salzmann

Gork der Schreckliche ist ein junger Drache mit einem, nein, vielen Mankos: Sein Herz ist zu groß und weich, seine Hörner hingegen sind winzig, und in jedem der Rankings, welche die Stärke und Grausamkeit eines Drachens erfassen, steht er an letzter Stelle und hat den Kuschelbär-Status inne. Somit ist er an der WarWings-Akademie auf dem Planeten Blegwesia das absolute Mobbing-Opfer und wird von allen „Weichei“ genannt.

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Bernd Jooß: Verfall - eine Odyssee (Buch)

Bern Jooß
Verfall - eine Odyssee
Knaur, 2018, Paperback, 326 Seiten, 12,99 EUR, ISBN 978-3-42621-684-2 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Jan Niklas Meier

Der mir bislang besonders für seine Beiträge im „phantastisch!“-Magazin bekannte Bernd Jooß legt nun mit „Verfall - eine Odyssee“ seinen ersten Roman vor - und zwar einen Krimi. Beworben wird das Buch im Klappentext als besonders für Freunde von „Sieben“ und True Detective“ geeignet. Bereits recht schnell stellt der Leser allerdings fest, dass besagter Vergleich wohl eher Marketing-Zwecken dient als wirklich gerechtfertigt zu sein: Der Handlung fehlt sowohl das Rituelle aus „Sieben“ als auch das Mystische, in der kruden Phantasie Chambers Verhaftete, das die erste Staffel von „True Detective“ so genial macht. Das soll nun allerdings nicht heißen, dass Jooß ein schlechtes Buch geschrieben hat - ganz im Gegenteil!

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Jack Campbell: Ära des Aufruhrs - Ethan Stark 1 (Buch)

Jack Campbell
Ära des Aufruhrs
Ethan Stark 1
(Stark’s War, 2000)
Übersetzung: Ralph Sander
Titelbild: Arndt Drechsler
Bastei Lübbe, 2018, Taschenbuch, 382 Seiten, 10,00 EUR, ISBN 978-3-404-20915-6 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Carsten Kuhr

Die Menschheit hat die Ressourcen der Erde aufgebraucht. Die Menschheit? Nein, eigentlich ist es mehr die einzig verbliebene Supermacht, die USA, deren scheinbar allmächtige Firmen bestimmen, wo es lang geht. Wenn irgendwo auf der Erde noch rare Ressourcen aufgefunden werden, setzt die Lobby das US-Militär in Marsch, schwupps, wird die Insel oder Staat eingenommen, besetzt und ausgebeutet. Die Marines und die Army dürfen danach in ihre Kasernen zurückkehren und den kargen Lohn einstreichen. Die Vermögen, die aus den von ihnen gesicherten Bodenschätzen gewonnen werden, kassieren die CEOs.

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Katharina Fiona Bode & Grit Richter (Hrsg.): Kemet - Die Götter Ägyptens (Buch)

Katharina Fiona Bode & Grit Richter (Hrsg.)
Kemet - Die Götter Ägyptens
Titelbild: Grit Richter
Art Script Phantastik Verlag, 2018, Paperback, 248 Seiten, 12,80 EUR, ISBN 978-3-945045-14-5 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Carsten Kuhr

Ägypten, das Land am Nil, mit seinen Bauten, der reichen Kultur und seinen Göttern hat immer schon seine Faszination auf Generationen von Menschen ausgeübt. Napoleon zog es ebenso hierhin wie Rommel, der im Auftrag von Hitler das Land fürs Reich sichern sollte.

Alljährlich reisen zigtausende Touristen an den Nil, um die Überbleibsel der alten Hochkulturen der Reiche zu bestaunen. Auch heute noch, im Zeitalter der ungezügelten Bauwut, steht man fassungslos ob der Pracht und des Einfallsreichtums der alten Ägypter vor ihren Tempeln, Standbildern und Monumenten.

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Tim Miller: Puppenhaus (Buch)

Tim Miller
Puppenhaus
(Dollhouse, 2015)
Übersetzung: Christian Jentzsch
Titelbild: Arndt Drechsler
Festa, 2018, Paperback, 120 Seiten, 12,99 EUR (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Jan Niklas Meier

Auf den ersten Blick ist Ernie Lester ein netter Kerl. Still, höflich, zurückhaltend - ein unauffälliger Typ, den jeder bald wieder vergessen hat. Nur leider spielt Ernie gern mit Puppen. An und für sich wäre das vielleicht ein seltsames Hobby für einen erwachsenen Mann, böte aber trotzdem keinen Grund zur Beunruhigung. Ernies Puppen sind allerdings etwas speziell: Sie sind lebendig. Ernie hält Frauen in seinem Haus gefangen. Er setzt sie unter Drogen, macht sie so gefügig. Bewegungsunfähig, umnebelt sind sie ihm schutzlos ausgeliefert.

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Das Land der Juwelen 2 (Comic)

Haruko Ichikawa
Das Land der Juwelen 2
Übersetzung: Verena Maser
Cross Cult, 2018, Paperback, 192 Seiten, 10,00 EUR, ISBN 978-3-96433-108-3

Rezension von Christel Scheja

Der zweite Band von „Das Land der Juwelen“ beschäftigt sich wieder mit einer anderen Geschichte; die Bedrohung durch das Mondvolk bleibt zwar erhalten, aber die Juwelen können nun auch wieder zu ihrem gewohnten Leben zurückkehren und das tun, was sie immer getan haben… oder eben auch nicht.


Der Gemeinschaft der Juwelen ist es gelungen, den Angriff des Mondvolkes abzuwehren und sie können jetzt erst einmal durchatmen, in der Hoffnung, dass für eine Weile Ruhe ist und sie in Frieden leben können. Nur Phos fühlt sich unausgelastet, denn das zerbrechliche Juwel will nicht wieder in seine ruhige Ecke abgedrängt werden.

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Ingo Siegner: Wie der Bär zu seinen Farben kam (Buch)

Ingo Siegner
Wie der Bär zu seinen Farben kam
cbj, 2018, Hardcover, 48 Seiten, 12,00 EUR, ISBN 978-3-570-17582-8 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Irene Salzmann

Der kleine Bär ist sehr traurig, weil der Zeichner ihn bloß in Schwarz-Weiß gemalt und auch auf die Bitte hin keine Lust hat, zu den Buntstiften zu greifen. Darum schlüpft er in der Nacht aus seinem Buch heraus, um schöne Farben zu finden. Er trifft auf einen Australier, eine Meerjungfrau und den Mann im Mond, die ihm alle einen großen Stift schenken in den Farben Rot, Blau und Gelb. Wieder zurück im Buch wird der Bär vom Zeichner, der ihn vermisst hat, freudig begrüßt - aber bekommt er nun seine Farben?

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Art of DC - Die hohe Kunst der Comic-Cover (Buch)

Art of DC - Die hohe Kunst der Comic-Cover
Titelbild: Darwyn Cooke
Panini, 2018, Hardcover, 196 Seiten, 29,99 EUR, ISBN 978-3-7416-0472-0

Rezension von Irene Salzmann

Das Cover eines Buchs muss ein Blickfang sein, um sich aus der Masse anderer Bücher hervorzuheben und den potentiellen Leser neugierig zu machen. Das gilt insbesondere für Comics, bei denen man nicht bloß eine spannende Story sondern auch ansprechendes Artwork wünscht. Ist das Titelbild großartig, wächst allerdings auch die Erwartungshaltung - und nichts ist enttäuschender, als wenn die Zeichnungen im Innenteil qualitativ überhaupt nicht an das Cover heranreichen, womit gerechnet werden muss, wurden Titelbild und Inhalt von verschiedenen Künstlern gestaltet.

Eine weitere Aufgabe des Covers ist, dem Leser einen kleinen Hinweis zu liefern, was ihn in der Story erwartet, ohne zu viel zu verraten. Freilich werden oft auch falsche Hoffnungen geweckt, wenn ein Illustrator um der Wirkung willen sein Motiv freier gestaltet. Man denke zum Beispiel an den scheinbaren Tod eines Helden, der auf dem Titelbild dramatisch inszeniert wird, und dann war es lediglich ein Doppelgänger, ein vorgetäuschter Sterbefall, ein Albtraum oder sonst etwas.

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Dennis E. Taylor: Wir sind Götter (Buch)

Dennis E. Taylor
Wir sind Götter
(For we are Many, 2017)
Übersetzung: Urban Hofstetter
Heyne, 2018, Paperback, 446 Seiten, 14,99 EUR, ISBN 978-3-453-31921-9 (auch als eBook erhältlich)

Rezension von Gunther Barnewald

Nach seinem Tod wurde der Physiker und reiche Software-Entwickler Bob Johansson zu einer kybernetischen Intelligenz umgewandelt, die sich selbst replizieren kann (wobei durch kleine Abweichungen ständig neue Persönlichkeiten entstehen) und die in der Lage ist, zum Beispiel Raumfahrzeuge zu steuern, zu bauen und weiter zu entwickeln.

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