Veranstaltungen

News in Kürze: "Mary Poppins", FedCon & mehr

Das Musical basierend auf dem Film "Mary Poppins" von Disney wird im März 2018 nach Hamburg kommen. Aktuell ist das Musical in Stuttgart zu Gast, dort feierte es im vorigen Jahr seine Deutschlandpremiere. In Hamburg wird dieselbe Darstellerin wie in Stuttgart die Hauptrolle übernehmen. Näheres zum Wann und Wo findet sich hier.

Für die FedCon im Mai 2018 wurde zuletzt Richard Dean Anderson angekündigt, auf der Con werden zudem unter anderem Katee Sackhoff, Jonathan Frakes, Brent Spiner und Karl Urban erwartet. Mehr Infos finden sich hier.

Die ersten Gäste für die Phantastika 2018 am 1. und 2. September 2018 wurden bekanntgegeben: Robert Chorus und Bernhard Hennen. Weitere Infos über die Veranstaltung finden sich hier.

Deutschlands erstes Science-Fiction-Filmfestival findet in Berlin statt

Bald wird wieder großer Auftrieb sein im beliebten Festival-Kino Babylon, das selbst eine Perle der Filmgeschichte ist. Am 17. und 18. November findet dort das erste Berlin Sci-fi Filmfest statt, das auch das erste, ausschließlich der Science Fiction gewidmete Filmfestival in Deutschland ist. Damit kommt dieses Filmgenre zurück an seinen Geburtsort, denn in Berlin-Babelsberg wurde 1926 Fritz Langs "Metropolis" gedreht, der erste Science-Fiction-Film in Kinofilmlänge und der teuerste Film seiner Zeit.

Das Team um Festivaldirektor Alexander Pfander, das ausschließlich aus Leuten besteht, die selbst aktive Filmemacher sind, hat 65 Filme ausgesucht. Sie werden auf dem Festival jeweils von 10.30 bis 20.00 Uhr abwechselnd in zwei Kinosälen in Blöcken gezeigt. Podiumsdiskussionen finden statt am Freitag um 14.30 Uhr zum Thema "Augmented Reality, AI and the Singularity - Will the Future be a Sci-Fi Nightmare"? und am Samstag um 11.30 Uhr über "The Art of Making a Low/Micro-Budget Sci-Fi Movie". Prämiert werden Filme in dreizehn Kategorien.

Ab dem 7. November in Berlin: LTB Pop-Up-Store

Zur Feier des Jubiläums verwandelt sich ab dem 7. November ein ganzer Laden in die Welt von Donald, Micky & Co. Der LTB Pop-Up-Store in den Hackeschen Höfen in Berlin (Rosenthaler Straße 40/41, 10178 Berlin) wird das Reise- und Ausflugsziel für alle Fans, die sich die Ausstellung der LTB-"History" ansehen, exklusive Fan-Artikel erstehen oder berühmte LTB-Zeichner aus dem In- und Ausland bei der Arbeit beobachten möchten.

Feste Termine:
7. November um 11 Uhr: Offizielle Eröffnung!
17. & 18. November: Zeichenstunden mit Andrea Freccero
23. & 30. November: Q&A-Runden mit LTB- Chefredakteur Peter Höpfner
14. bis 16. Dezember: Zeichenstunden mit Ulrich Schröder

Nur im Pop-Up-Store kann die exklusive Collectors-Edition zum Jubiläum erworben werden - dieses Sammelstück ist auf 1.000 Exemplare limitiert. Dort und können bereits vor Erscheinungstermin die Jubiläumspublikationen Coffee Table Book (199.00 EUR) und die Nostalgie-Edition (69,95. EUR) bewundert werden. Die Ausgaben sind auf 1.500 bzw. 5.000 Exemplare limitiert. Vorbeikommen und vorbestellen lohnt sich also!

Natürlich wird dort ab dem 7. November auch der 500. Band verkauft, der sich mit einem ganz besonderen Wendecover in Gold- und Silberfolie für noch mehr Lesegenuss und mit einer bislang unveröffentlichten langen Saga präsentiert.

20. November: Arild Midthun signiert in der Sammlerecke in Esslingen

Am 20. November wird der norwegische Disney-Zeichner Arild Midthun in der Sammlerecke in Esslingen Halt machen. Die Signierstunde wird um 15.30 Uhr beginnen und bis etwa 18.00 Uhr dauern. Arild Midthun wurde 1964 in Bergen geboren und ist in seinem Heimatland Norwegen ein berühmter Mann. Kein Wunder, ist er doch einer der wenigen Skandinavier, die das Zeichnen von Enten zu ihrem Hauptberuf gemacht haben. Im Land mit der höchsten Pro-Kopf-Lesequote von Disney-Comics. Midthun ist aber nicht nur der einzige norwegische Donald-Zeichner, er ist auch noch hochbegabt, gibt Zeichenkurse und kann es locker mit seinen Zeichner-Kollegen aus Italien und jenseits des Atlantiks aufnehmen.

Cross Cult: Nnedi Okorafor & Claudia Kern auf der Buchmesse

Cross Cult begrüßt auf der Frankfurter Buchmesse als besonderen Gast Nnedi Okorafor, welche auch am Sonntag im Lesezelt Agaora um 15.30 Uhr eine Lesung ihres neuen Romans "Das Buch des Phönix" halten wird. Nnedi ist der neue Star der phantastischen Szene, ausgezeichnet mit dem Hugo Award und dem Nebula Award, mit einer eigenen Marvel-Comicserie und einer HBO-Serie basierend auf einem ihrer Romane. Zu ihren Fans gehören bekannte Kollegen wie George R.R. Martin, Ursula K. LeGuin und Neil Gaiman.

Signierzeiten:
Freitag, 13. Oktober: 15.00 bis 16.30 Uhr Cross-Cult-Stand (Halle 3.0, J63/65)
Samstag, 14. Oktober: 14.00 bis 16.00 Uhr Cross-Cult-Stand (Halle 3.0, J63/65)

Außerdem freut man sich am Sonntag auch auf Claudia Kern. Sie wird "Divides States of America" promoten und auch sehr gerne signieren, und dies ebenfalls am Cross-Cult-Stand (Halle 3.0, J63/65).

28. und 29. Oktober: Die 3. Kitty Moan Convention in Langenfeld

Nach dem laut eigenen Angaben erfolgreichen Auftakt in brandneuer Location geht die Kitty Moan Convention (kurz KittyCon) am 28.. und 29. Oktober in die dritte Runde. Die KittyCon ist ein phantastische Event für Abenteuer, SciFi, Fantasy, Horror, Trash und Erotik im rheinischen Langenfeld. Damit wird auch sogleich klar, worin sich die KittyCon von anderen Veranstaltungen unterscheidet. Als wohl erste Convention wendet sie sich bewusst an ein erwachsenes Publikum. Zutritt ab 16! Unter der Schirmherrschaft von Cannonball Randalls Romanheldin Kitty Moan wird es nämlich abgefahren, blutig und (manchmal) extrem sexy. Es darf also ruhig einmal etwas heftiger zugehen als normal. Die Besucher erwarten laut den Machern zwei spannende Tage mit Bühnenprogramm, Autorenlesungen und Vorträgen nonstop, zweispuriger Künstler-Allee, Workshops, Verkaufsständen, Kostümpromotion für LARP und Cosplay, Bücher, Comics, Spiele und vieles mehr. Das Ganze sinnlich arrangiert in der stylischen Industrie-Kulisse längst vergangener Zeiten, denn die KittyCon ist kein anonymer Mega-Event in fußballfeldgroßen Messehallen. Man liebt es deutlich intimer. Der persönliche Kontakt ist der Kick, der die Macher antörnt. Mehr Infos finden sich hier.

News in Kürze: ColoniaCon, Tad Williams & mehr

Die Macher des ColoniaCons kündigen die 23. Auflage der Veranstaltung für den 29. und 30. September 2018 an. Mehr Infos sollen schon bald folgen.

Tad Williams' Bücher wurden mehrere zehn Millionen Male weltweit verkauft. Seine epischen Fantasy– und Science-Fiction-Reihen, fantastischen Geschichten jeglicher Art, Urban-Fantasy-Romane, Comics, Drehbücher etc., hatten einen starken Einfluss auf eine ganze Generation von Autoren. Er ist im Oktober auf Lesereise in Deutschland, ferner nimmt er einen Termin in der Schweiz wahr. Er wird dabei aus dem ersten Teil der "Hexenholzkrone" lesen. Band 1 der Reihe "Der letzte König von Osten Ard", der Fortsetzung des Weltbestsellers "Das Geheimnis der großen Schwerter". Geplant sind Termine in Bern, Berlin, München, Kassel, Frankfurt am Main, Hannover, Heidelberg, Stuttgart, Saarbrücken und Lörrach. Mehr  Details finden sich hier.

Eine Fantasy-Lesung mit Dominik Schmeller & Elea Brandt in der Steinhauser Einkehr (Truderinger Straße 40, 81677 München) findet am 4. November ab 19.00 Uhr statt, sie lesen aus ihren Debüt-Romanen, die beide im Mantikore-Verlag erschienen sind. Der Eintritt ist frei.
Dominik Schmellers "Relikt der Fladrea" erzählt die Geschichte des lebhaften Waisenmädchens Larima, die sich auf die Suche nach ihrer Herkunft begibt. Einzig ein Amulett mit seltsamen Symbolen dient ihr als Anhaltspunkt und führt sie zum geheimnisvollen Volk der Fladrea. Eine gefährliche Reise beginnt, denn dieses Geheimnis hat nicht nur für Larima einen hohen Wert.
Elea Brandts Roman "Opfermond" entführt die Zuhörer in die düstere, glühend-heiße Stadt Ghor-el-Chras. Dort stoßen der verbitterte Assassine Varek und die vorlaute Straßendirne Idra auf die Spur eines düsteren Kultes, der mehr als nur ein Menschenopfer fordert.

Ab dem 24. September in Oberhausen: Eine Ausstellung mit Werken von Guillermo Mordillo

Wer kennt sie nicht, die wortlosen Knollennasen, die mit Mimik, Gestik und Interaktion mit ihrem Umfeld so viel zu erzählen wissen. Guillermo Mordillo, 1932 in Buenos Aires geboren, setzt seine kugeligen Figuren seit Jahrzehnten pointiert ins Bild und fächert die Themen dabei weit auf: Menschen mit ihren kleinen Besonderheiten werden liebevoll in Szene gesetzt, die Liebe mit ihren Irrungen und Wirrungen, Tiere mit menschlichen Eigenschaften, Fußball und Golf sowie politische Motive finden Einzug in die oft surrealen Welten des Zeichners.

Nicht vordergründig und doch schnell erfassbar laden seine liebenswürdigen Protagonisten zum Schmunzeln ein und lassen ebenso oft eine tiefere inhaltliche Bedeutung erkennen. In seinen Bildern bringt er nicht nur ungleiche Dinge auf surreale Art und Weise in Einklang, sondern lässt seine Figuren mit Leichtigkeit große und kleine Hindernisse des Alltags meistern. Frei nach seinem Ausspruch „Humor ist der Geist, der inmitten des ewigen Lebenstanzes Pirouetten dreht“, verkehrt Mordillo mit eben diesem Humor Weltschmerz und Melancholie in Gegensätzliches und bietet den Betrachtern dadurch die Möglichkeit, dem Pessimismus des Alltags mit Optimismus entgegenzutreten. In seinen oft zugleich tiefgründigen wie lustigen Zeichnungen erzählt er kleine Geschichten aus dem Leben und kommt dabei ganz ohne Worte aus.

Über 150 seiner selten gezeigten Originale sind in der Ausstellung vereint und geben Einblick in das Werk des international tätigen und mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Künstlers. Bilder aus Schaffensphasen in Buenos Aires, Lima, New York, Paris und Monaco bieten einen Überblick über sein vielfältiges Werk.

Zum ersten Mal seit 25 Jahren zeigt eine umfassende Ausstellung in einem deutschen Museum eine retrospektive Auswahl seiner Originale. Neben frühen Schwarz-Weiß-Zeichnungen halten vor allem zahlreiche aktuelle bunte Bildwelten Einzug in die LUDWIGGALERIE. Dschungel, einsame Insel, Piratenschiff und Großstadt warten darauf, entdeckt zu werden!

Die Ausstellung wird gefördert durch die Peter und Irene Ludwig Stiftung und WDR 3. In Kooperation mit dem Karikaturmuseum Krems und Guillermo Mordillo. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Beiträgen von Linda Schmitz und Christine Vogt.

"Drachenreiter - Die Vulkan-Mission": Hörspiel-Premiere am 21. September

Am 21. September um 17.00 Uhr präsentiert Cornelia Funke im Hörsaal Erziehungswissenschaften der Universität Hamburg (Von-Melle-Park 8, Hamburg) gemeinsam mit Schauspielern und Musikern Ausschnitte aus ihrem neuen Hörspiel "Drachenreiter - Die Vulkan-Mission". Katrin Hörnlein, verantwortliche Redakteurin des Ressorts Junge Leser, "Die Zeit", moderiert die Premiere. Bei der Veranstaltung können die Zuschauer bereits Szenen aus dem Hörspiel erleben, das am 20. Oktober bei Atmende Bücher erscheint. Die Veranstaltung ist für Kinder ab sechs Jahren und erwachsene Cornelia Funke-Fans geeignet. Groß und Klein können der Autorin Fragen stellen. Mehr Infos finden sich hier.

Das fantastische Kinderbuch "Drachenreiter" erschien im Jahr 1997, wurde in Deutschland mehr als 500.000 mal verkauft und stand wochenlang auf der "New York Times"-Bestsellerliste. Nach der ersten Fortsetzung "Die Feder eines Greifs" im vergangenen Jahr begeben sich im neuesten Drachenabenteuer "Die Vulkan-Mission" Homunkulus Fliegenbein, die fliegende Ratte Lola Grauschwanz und das Koboldmädchen Schwefelfell auf eine große Reise: Mehr und mehr Fabelwesen verschwinden spurlos, und Schwefelfell fürchtet, dass auch Drache Lung unter ihnen ist. Die Rettungsmission führt die drei zu einem isländischen Vulkan und beschert Fliegenbein eine unerwartete Begegnung.

Das DORT.con-Team verabschiedet sich mit einem Fest.

Das Veranstalterteam der Dortmunder Science Fiction Convention hat in seiner jährlichen Hauptversammlung beschlossen, keine weiteren Cons mehr auszurichten und den Trägerverein im kommenden Jahr aufzulösen. Dem Publikum möchte das Team den Abschied mit einer Party versüßen. Sie ist für das Frühjahr 2018 vorgesehen und soll an einem noch nicht bekannten Ort stattfinden. Geplant wird ein bunter Abend, an dem zahlreiche bewährte Programmgestalter der vergangenen DORT.cons teilnehmen sollen, dazu ein Buffet.

Der Beschluss zur Auflösung ist nach Angaben des Vorstands den zunehmenden beruflichen, familiären und gesundheitlichen Belastungen mehrerer Vereinsmitglieder geschuldet. Abzusehen gewesen sei diese Entwicklung seit 2015, als bereits Pläne für das Ende aller Aktivitäten bis spätestens 2019 geschmiedet worden seien. Man habe die Cons gerne gemacht, könne das bisherige Engagement aber auf keinen Fall mehr so fortsetzen. Das Ergebnis des Dortmunder Eurocons. U-Con, hat mit dem Beschluss nichts zu tun, so der Vereinsvorstand. Mit 367 Teilnehmern sei der Eurocon etwa so besucht gewesen, wie erwartet. Das Echo insbesondere unter den Besuchern aus dem europäischen Ausland sei sogar überraschend positiv gewesen. "Der U-Con hat einen kleinen Gewinn gemacht, den wir in die Abschiedsparty investieren könne"“, sagt Chairman Arno Behrend dazu. Nähere Details zum Fest sollen Ende dieses Jahres bekanntgegeben werden.