Jordan Ifueko: Die Masken der Aiyetoro - Raybearer 1 (Buch)

Jordan Ifueko
Die Masken der Aiyetoro
Raybearer 1
(Raybearer, 2020)
Übersetzung: Judith C. Vogt
Piper, 2024, Hardcover, 480 Seiten, 22,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Die mit ihrer Familie in Atlanta lebende Jordan Ifueko liebt es über „Magic Black Girls“ zu schreiben und hat neben ihrer „Raybearer“-Reihe auch noch an dem Marvel Comic „Moon Girl and Devil Dinosaur“ mitgearbeitet. Nun erscheint der erste Band ihrer All-Age-Fantasy-Dilogie unter dem Titel „Die Masken der Aiyetoro“ bei Piper.


Seit sie denken kann ist Tarisai auf nichts anderes vorbereitet worden, als eines Tages in die Hauptstadt zu reisen und dort eine der Auserwählten des Kronprinzen zu werden. Denn nur so kommt sie dem fast gleichaltrigen Jungen nahe genug, um den Wunsch ihrer Mutter zu erfüllen.

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Star Wars - Ahsoka 3: Sklaven der Republik (Comic)

Star Wars - Ahsoka 3
Sklaven der Republik
(Star Wars - The Clone Wars: Slaves of the Republic, 2009)
Text: Henry Gilroy
Zeichnungen: Scott Hepburn, Ramon K. Perez u.a.
Panini, 2024, Paperback, 148 Seiten, 17,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Die Klon-Kriege weiten sich immer mehr aus, so dass auch Obi-Wan Kenobi, Anakin Skywalker und Padawan Ahsoka von einem Kriegsschauplatz zum anderen wandern. Ausgerechnet jetzt wird es auch noch sehr persönlich für die junge Jedi, so dass sie besonders viel Herzblut einbringt.

Den Jedi gelingt es, den Planeten Kiros von den Separatisten zurückzuerobern. Sie müssen aber feststellen, dass die Bevölkerung verschwunden ist. Ahsoka ist entsetzt, denn bei den Verschollenen handelt es sich um Togruta, wie sie eine ist. Deshalb ist sie auch mit Feuer und Flamme dabei, als die Jedi den Spuren zu den schlimmsten Sklavenhändlern der Galaxis verfolgen und sich sogar in die Höhle des Löwen wagen, um diesen, aber auch Count Dooku, das Handwerk zu legen.

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Brent Weeks: Nemesis - Nachtengel & Nemesis - Gemini (Buch)

Brent Weeks
Nemesis - Nachtengel
(Night Angel Nemesis, 2023 (S. 1-420)
Übersetzung: Clemens Brunn
Blanavalet, Paperback, 736 Seiten, 17,00 EUR

 

Brent Weeks
Nemesis - Gemini
(Night Angel Nemesis, 2023 (S. 421-838)
Übersetzung: Clemens Brunn
Blanavalet, Paperback, 752 Seiten, 17,00 EUR

Rezension von Carsten Kuhr

Willkommen zurück in der Welt der legendären „Schatten-„Trilogie. Es gilt ein Wiedersehen zu feiern mit einem, der aus den Niederungen der Slums zu Ruhm und Ehre aufgestiegen ist.

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Alexandra Kolb: Krähennacht (Buch)

Alexandra Kolb
Krähennacht
Titelbild: Alexander Kopainski
Edition Tingeltangel, 2024, Paperback, 330 Seiten, 19,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Alexandra Kolb mag im Hauptberuf Tagesmutter sein, ist in ihrer Freizeit aber auch aktive Kampfsportlerin, die im Taekwondo den schwarzen Gürtel trägt. Sie ist ebenfalls in einer Mittelalter-Schaukampftruppe aktiv und verfasst seit einiger Zeit auch Kriminalromane mit dem gewissen etwas. „Krähennacht“ ist ihr zweiter Roman, eine Alpen-Mystery, die durch einige Figuren lose mit dem Vorgängerband „Rindvieh-Dämmerung“ verbunden ist.


Lisa begibt sich zusammen mit ihren Freundinnen ins nahegelegene Moor, denn sie will unbedingt Teil des Hexenzirkels werden. Doch durch ihren Gesang und ihre Rituale wecken sie etwas Unheimliches, das schon bald ihre Leben beeinflussen wird.

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phantastisch! Ausgabe 95 (Magazin)

phantastisch! Ausgabe 95
Titelbild: Michael Marrak
Atlantis, 2024, Zeitschrift, 88 Seiten, 7,95 EUR

Rezension von Christel Scheja

Mit schöner Regelmäßigkeit erscheint die „phantastisch!“ bereits im 24. Jahrgang und präsentiert auch in der 95. Ausgabe eine bunte Mischung von Artikel, Rezensionen und Kurzgeschichten, die sich abseits der Mainstream-Medien bewegen, auch wenn man sich diesmal sogar über Einiges Gedanken macht.


Diesmal gibt es nur ein Interview - mit der englischen Autorin Grace Curtis - , dafür aber einiges an Artikeln. So etwa zu Lafcadio Hearn, der als Außenseiter anfing, zum Kulturvermittler zwischen dem Westen und Japan wurde und dabei der Phantastik Impulse gab. Auch Hans Frey wird vorgestellt, der Politiker, Philosoph und SF-Fan war, aber es geht auch um Märchen, die durch die Phantastik neu interpretiert wurden oder eine Hörspielserie, die das Nibelungenlied einmal ganz anders erzählt. Zudem macht sich ein Autor Gedanken über die 50 Jahre, die es Marvel-Comics schon in Deutschland gibt. Und nicht zuletzt finden sich gerade am Anfang des Heftes noch vor den üblichen Rubriken drei Kurzgeschichten, in denen das Übernatürliche das Leben der Menschen bestimmt.

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Laura Sebastian: Von den Sternen berührt - Thrones and Curses 1 (Buch)

Laura Sebastian
Von den Sternen berührt
Thrones and Curses 1
(Castles in Their Bones, 2022)
Übersetzung: Petra Koob-Pavis
cbj, 2024, Hardcover, 540 Seiten, 20,00 EUR

Rezension von Carsten Kuhr

Der beste Plan nutzt nichts, wenn er an den Realitäten scheitert. Dabei hat Kaiserin Margsraux sich alles doch so schön ausgedacht. Mittels Sternenstaub wurde sie mit 70 Jahren erstmals schwanger, die Drillinge, alles Mädchen, wurden ausersehen die Thronprinzen der Nachreiche zu heiraten, die Königreiche dann zu destabilisieren und letztlich in das Herrschaftsgebiet ihrer Mutter einzugliedern. Dafür wurden sie Zeit ihre Kindheit und Jugend ausgebildet.

An ihrem 16. Geburtstag ist es so weit. Drei Kutschen erwarten sie und bringen sie zu ihrem jeweiligen Bräutigam. Nur, dass es in keinem der Fälle so läuft wie gedacht.

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Edition Falk-Ingo Klee 4: Formeln des Seins (Buch)

Edition Falk-Ingo Klee 4
Formeln des Seins
Titelbild: Jörg Jaroschewitz
VPH, 2024, Taschenbuch, 236 Seiten, 13,00 EUR

Rezension von Carsten Kuhr

Der Verlag Peter Hopf schießt seine „Edition Falk-Ingo Klee“ mit dem vierten Sammelband ab. Wie gewohnt beinhaltet dieser zwei ehemalige Heftromane des Autors, vorliegend „Terra Astra“ Band 495 („Im Zeichen des Schwertes“) sowie Band 523 („Formeln des Seins“).


Im ersten Roman beschäftigt sich der Autor mit Topics, die damals wie heute eher nicht zum üblichen Repertoire eines SF-Schaffenden gehören. Es geht um Drogenabhängigkeit sowie um eine Sekte, die mit eben jener Droge ihre Gläubigen um sich schart und diese abhängig macht.

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Judith Gridl: Der tiefste Punkt (Buch)

Judith Gridl
Der tiefste Punkt
Knaur, 2024, Taschenbuch, 368 Seiten, 12,99 EUR

Rezension von Christel Scheja

Julia Gridl lebt mit ihrer Familie und arbeitet als Autorin von Drehbüchern und Fernsehjournalistin in Berlin, betreibt mit Klaus Rathje den Literatur-Podcast „Berliner Zimmer“. Sie hat 2017 bereits einen Jugendroman veröffentlicht. „Der tiefste Punkt“ ist ganz offensichtlich ihr erster Thriller.


Das kleine Dorf Reetna wird durch eine Schiffskatastrophe erschüttert, denn ausgerechnet ein Ausflugsschiff mit vierundzwanzig Hochzeitsgästen verunglückt während eines Sturms. Auch wenn keiner überlebt hat, so glaubt Informatikerin Nina doch daran, ihren Mitbewohner Simon nach dem Unglück gesehen zu haben, auch wenn das nicht sein kann.

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Year Zero 0 (Comic)

Year Zero 0
(Year Zero Vol. 0, 2023)
Text: Daniel Kraus
Zeichnungen: Goran Sudzuka
Übersetzung: Frank Neubauer
Cross Cult, 2024, Hardcover, 128 Seiten, 22,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Beschrieb die Serie „Year Zero“ eine Welt, in der ein Virus bereits den Großteil der Menschheit ausgelöscht und in Zombies verwandelt hat, in der die letzten Überlebenden versuchen, zurechtzukommen und einander zu finden, so macht dieser Band nun einen Sprung zurück in die Vergangenheit.


Bisher ist der Virus nur ein Gerücht, eine weitere Pandemie, die nur sporadisch auftritt und von den meisten Menschen eher ignoriert, von den Verantwortlichen unter den Tisch gekehrt wird. Das Leben geht seinen Weg, aber schon bald beginnt die Situation an manchen Orten zu eskalieren. So bringen Hinterwäldler ihre sich seltsam verhaltende Oma in ein Provinzkrankenhaus, eine Flugbegleiterin bekommt es mit einem schwerkranken Reisenden zu tun, ein nordkoreanischer Soldat wundert sich über die seltsamen Vorkommnisse an der Grenze, und mehr.

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Libba Bray: The Diviners - Aller Anfang ist böse (Buch)

Libba Bray
The Diviners - Aller Anfang ist böse
(The Diviners, 2012)
Übersetzung: Barbara Lehnerer
dtv, 2024 Paperback, 656 Seiten, 16,00 EUR

Rezension von Carsten Kuhr

New York, 1926. Es ist die Zeit des Charleston, der Prohibition - eine Zeit, die gemeinhin unter der Bezeichnung „Die Wilden 20er“ bekannt ist, ja berüchtigt. Während einige Wenige nach dem schwarzen Montag mit ihren Erfindungen oder skrupellosen Geschäften Millionen scheffeln, darbt der Großteil der Bevölkerung dahin. Übersteigerte Religiosität, Vergnügungssucht in den vielen Etablissements, die Liebe zum nach wie vor verpönten Jazz und der Traum von Glück, verbindet die Menschen. Auf der Leinwand werden Valentino und Chaplin angehimmelt, während man in einer der vielen Fabriken für wenig Lohn schuftet.

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