Comic-News

Gestorben: Joe Simon (1913–2011)

Der US-amerikanische Comic-Zeichner und -Autor Joe Simon ist gestern im Alter von 98 Jahren gestorben. Zusammen mit Jack Kirby kreierte er 1940 die Comicfigur Captain America.

Neu ab Januar: "Jeremiah"-Gesamtausgabe

In enger Zusammenarbeit mit Ervin Rustemagic und seinem Verlag SAF Comics bringt Kult Editionen im Januar den ersten Band einer "Jeremiah"-Gesamtausgabe heraus, dieser wird neben den ersten drei (digital restaurierten Geschichten) in Originalkolorierung auch etliche unveröffentlichte Zeichnungen und einen redaktionellen Beitrag über die Entstehung der Serie enthalten (Hardcover, 160 Seiten, 29,95 EUR).

Gestorben: Gilles Chaillet (1946–2011)

Der französische Comiczeichner und -autor Gilles Chaillet ist heute im Alter von 65 Jahren gestorben. Mit "Vasco" schrieb und zeichnete er eine der langlebigsten und detailgetreuesten Abenteuerserien. Genre-Fans kannten ihn durch seine Arbeiten für die Serie "L. Frank".

Gestorben: Jean Tabary (1930–2011)

Jean Tabary ist tot. Der franzözisische Comiczeichner ist am Donnerstag im Alter von 81 Jahren gestorben. Von 1962 bis 2004 zeichnete er die Geschichten um dem Großwesir Isnogud, der Kalif anstelle des Kalifen werden möchte. In Deutschland erschien unlängst bei Ehapa eine Gesamtausgabe der Geschichten, für die René Goscinny bis zu seinem Tod die Geschichten schrieb, ehe Tabary diesen Part auch übernahm.

Gestorben: Gene Colan (1926–2011)

Gene Colan ist tot. Der US-amerikanische Zeichner ist gestern im Alter von 84 Jahren gestorben. Bekannt wurde er in den 60er und 70er Jahren, als er über Jahre "Daredevil" prägte. Danach drückte er der Serie "Die Gruft von Dracula" seinen Stempel auf und ebenso "Howard the Duck". In den 80er Jahren war er vorwiegend für DC aktiv, hier arbeitete er unter anderem an "Batman" und "Detective Comics".

Die Schlümpfe sind wieder da

Die Schlümpfe haben in Deutschland bei toonfish, dem Cartoon-Label des Splitter Verlags, eine neue verlegerische Heimat gefunden. Ab März wird monatlich in einer Neuübersetzung die umfassendste jemals in Deutschland erschienene "Schlümpfe"-Ausgabe in hochwertigen aber dennoch preisgünstigen Hardcover-Bänden mit Fadenheftung herausgebracht. Diese beinhaltet sowohl die vom Schlümpfe-Erfinder Peyo alias selbst erdachten und umgesetzten Abenteuer als auch die aktuell fortlaufenden Geschichten der Künstler rund um Peyos Sohn, Thierry Culliford, die das Lebenswerk von Peyo weiterführen. Während diese Bände im großzügigen Albenformat erscheinen, bringt toonfish zusätzlich im handlichen Geschenkbuchformat unter dem Titel "Schlumpfereien" die Einseiter und Kurz-Cartoons heraus. Ebenfalls im Albenformat erscheinen bei toonfish außerdem die fünf Sammelbände der ,Vorgänger-Serie' "Johann und Pfiffikus", in der die Schlümpfe zum ersten Mal auftraten. Mehr Informationen sind hier zu finden.

Gestorben: Mike Esposito (1927–2010)

Der US-amerikanische Comiczeichner Mike Esposito ist am Sonntag im Alter von 83 Jahren gestorben. Esposito wirkte vorwiegend als Inker, in erster Linie für Ross Andru, aber auch für Jack Kirby und John Romita. Er arbeitete sowohl für DC, als auch für Marvel. "Wonder Woman" und "Flash" waren beispielsweise Serien, für die er arbeitete.

"Simspons"-Comics zu Halloween

Wie jedes Jahr gibt es bei Panini auch dieses Jahr wieder "Simpsons"-Veröffentlichungen zum Thema Halloween, dieses mal gleich drei. Am 6. Oktober ist das "Simpsons Horrorbuch 5: Piraten Scherztruhe" (132 Seiten, 14,95 EUR) herausgekommen. Geboten werden unter anderem Experimente im Haus der 1000 Donuts, eine Begegnung mit Squish Thing, Werwölfen und mehr. Am 13. Oktober ist die 14. Ausgabe der "Bart Simpsons Horror Show" (60 Seiten, 2,90 EUR) erschienen. Am 21. Oktober erscheint dieses Heft dann nochmal in einer Variant-Cover-Edition, diese trumpft mit einem Bill-Morrison-Cover auf und ist limitiert auf 888 Exemplare. Der Preis liegt hier bei 7,00 EUR.

Cross Cult: "The Rocketeer" als Gesamtausgabe im November

Cross Cult präsentiert DIE Pulp-Perle aus den 80er Jahren: "The Rocketeer" von Dave Stevens. Der moderne Comic-Klassiker im 30er-Jahre-Retrostil erzählt die Geschichte eines glücklosen Showpiloten, der durch den Fund eines Raketentriebwerks von einem Abenteuer ins nächste eilt. "The Rocketeer" vereint klassische Episodenfilme, Superhelden-Erzählung, Pin-Up-Optik und Agenten-Gadgets zu einem unwiderstehlichen Abenteuer, bei dem der Held mit nur allzu eigennützigen Motiven stets den Charme des Menschlichen behält.

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