Wenn wir unsere Augen schließen und schlafen, wartet eine andere Welt auf uns - das Traumreich. Hier verleiht der Herr der Träume Dream (Tom Sturridge) als Sandman unseren tiefsten Ängsten und Phantasien Form. Doch als Dream unerwartet ein Jahrhundert langgefangen gehalten wird, setzt seine Abwesenheit eine Reihe von Ereignissen in Gang, die sowohl die Traum - als auch die Wachwelt für immer verändern werden. Um wieder Ordnung herzustellen, muss Dream nun durch verschiedene Welten und Zeiten reisen und die Fehler berichtigen, die er in seinem langen Dasein begangen hat. Dabei wird er alte Freunde und Feinde wiedersehen und neuen Individuen begegnen, die sowohl kosmischer als auch menschlicher Natur sind.
Die auf der beliebten und preisgekrönten DC-Comicreihe des Autors Neil Gaiman basierende Serie "Sandman" starte bei Netflix am 5. August, es ist ein Mischung aus Mythos und dunkler Fantasy mit zahlreichen Details und interessanten Figuren. Erzählt werden die vielen Abenteuer von Dream über zehn spannende Kapitel, die sich zu einem faszinierenden Epos verweben. Entwickelt wurde das Projekt von Neil Gaiman, der auch als Ausführender Produzent fungiert, Showrunner Allan Heinberg und David S. Goyer.
Benedict Jacka Der Gefangene von London Alex Verus 8 (Bound, 2017) Übersetzung: Michelle Gyo Titelbild: Max Meinzold Blanvalet, 2022, Taschenbuch, 476 Seiten, 11,00 EUR
Rezension von Carsten Kuhr
Alex Verus, Magier mit der Kraft der Vorsehung, ist da, wo er nie im Leben wieder hin wollte. Er ist dank der Animositäten des Weißen Rings der Magier, wieder bei seinem ehemaligen Herrn, dem Schwarzmagier Richard Drakh gelandet. Der Tötungsbefehl, den der weiße Rat gegen ihn ausgesprochen hat, die Intrigen unter denen die gemeinhin als die Guten angesehen werden, sind wahrlich nicht zu verachten - zwangen ihn auf die Seite der Dunklen. Morden, Verbündeter Drakhs, wurde kürzlich gar in den Rat aufgenommen, Alex dient ihm wohl oder übel als Referent - und ist damit mitten drin im Intrigenspiel des Rats.
Nurse 3D USA 2013, Regie: Douglas Aarniokoski, mit Katrina Bowden, Paz de la Huerta u.a.
Rezension von Elmar Huber
Abigail Frasier (Paz de la Huerta) ist nicht nur eine vorbildliche Krankenschwester, sie sorgt in ihrer Freizeit auch dafür, dass untreue Ehemänner ihre Seitensprünge bitter bereuen. Meist ist das das Letzte, was die Fremdgeher dann auch tun. Als Abigail Gefühle für die ihr zugewiesene Schwesternschülerin Danni (Katrina Bowden) entwickelt, fällt ihrem Beschützerinstinkt zunächst Dannis untreuer Stiefvater zum Opfer. Als Danni trotz aller Beweise für die Schändlichkeit der Männer bei ihrem Freund einzieht, ist der Krieg eröffnet.
Bereits die ersten Szenen verdeutlichen, dass Abigail keine halben Sachen macht. Sie setzt ihren üppigen Sexappeal ein, um (Ehe-) Männer abzuschleppen, die sie als Strafe für das Brechen ihres Eheversprechens anschließend tötet. Als Motivation für ihr Tun dienen ein Kindheitstrauma und die Erfahrung, dass sich am notgeilen Verhalten der Männer auch in der Gegenwart nicht viel geändert hat.
Hier ist ein erster Trailer zu "Resident Evil", Netflix kündigt die Serie für den 14. Juli an.
"Resident Evil" baut auf einem der beliebtesten und meistverkauften Survival-Horror-Videospiele aller Zeiten auf und erzählt eine brandneue Geschichte über zwei Zeitspannen hinweg. In der ersten Zeitspanne landen die vierzehnjährigen Schwestern Jade und Billie Wesker in der Industriestadt New Raccoon City. Die neue Umgebung ist eine ungewollte Veränderung für die pubertierenden Teenager. Doch je mehr Zeit sie dort verbringen, desto mehr wird ihnen bewusst, dass die Stadt mehr ist, als sie scheint, und dass ihr Vater möglicherweise dunkle Geheimnisse verbirgt. Geheimnisse, die die Welt zerstören könnten. Die zweite Zeitspanne liegt über ein Jahrzehnt in der Zukunft: Es verbleiben weniger als fünfzehn Millionen Menschen auf der Erde - und mehr als sechs Milliarden Monster: Menschen und Tiere, die mit dem T-Virus infiziert sind. Die mittlerweile dreißigjährige Jade kämpft in dieser neuen Welt ums Überleben, während die Geheimnisse ihrer Vergangenheit - über ihre Schwester, ihren Vater und sich selbst - sie weiterhin verfolgen.
Hier ist ein Ankündigungspromo online gegangen zu "Wednesday", die Serie von Tim Burton mit unter anderem Jenny Ortega, Catherine Zeta-Jones und Thora Birch stellt Wednesday Addams in den Mittelpunkt der Handlung.
Die zweite Staffel von "Barbaren" läuft im Herbst auf Netflix an, hier ist ein Teaser online gegangen.
Hier ist ein Ankündigungspromo online gegangen zu "The Hunger Games: The Ballad of Songbirds and Snakes". Der Film von Francis Lawrence mit Tom Blyth und Rachel Zegler kommt im Winter 2023 in die US-Kinos.
Ein Termin wurde von Netflix für die vierte Staffel von "Manifest" noch nicht genannt, hier findet sich aber bereits ein Clip.
Wonder Woman: Schwarz und Gold Wonder Woman: Black and Gold 1-6, 2021) Text: John Arcudi, Becky Cloonan, A. J. Mendez u.a. Zeichnungen: Becky Cloonan, Amy Reader, Colleen Doran u.a. Übersetzung: Andreas Kasprzak Panini, 2022, Paperback, 276 Seiten, 29,00 EUR
Rezension von Christel Scheja
Mit „Wonder Woman: Schwarz und Gold“ erscheint eine weitere Anthologie, in der die Künstler nur drei Farben verwenden dürfen (auch wenn sie das gelegentlich ein wenig freier auslegen, wie man an manchen Geschichten sehen kann). Bei den Geschichten um die Amazonenprinzessin kommt das royale Gold zu den monochromen Farben, was irgendwie auch recht gut passt.
Horrorschocker 45 Text: Levin Kurio, The Lep Titelbild: Klaus Scherwinski Zeichnungen: Klaus Scherwinski, The Lep, Levin Kurio Weissblech, 2016, Heft, 36 Seiten, 3,90 EUR
Rezension von Elmar Huber
Auch die Geister toter Meereslebewesen gelangen in den Styx und bringen den Fluss des Todes sogar zum Leuchten. Doch was sie umtreibt, bleibt im Verborgenen, kann man doch noch nicht einmal in die Seelen der Menschen sehen, die am Flussufer landen.
„Gerettet von LZ-90“: Kurz bevor sein kleines Ruderboot in dem starken Unwetter und viel zu weit vom Festland entfernt zu sinken droht, wird der Amerikaner in letzter Sekunde von einem Zeppelin gerettet, der sich unnatürlich gleichmäßig durch den Sturm bewegt. Die erste Erleichterung weicht nacktem Grauen, als er sieht, wer ihn da gerettet hat.
Ursula Poznanski hat schon seit vielen Jahren ein Händchen dafür, Themen aufzugreifen, die für Jugendliche besonders interessant sind, weil sie gerade in deren Altersgruppe besonders präsent oder angesagt sind. Nun widmet sie sich in „Shelter“ den Sozialen Medien und wie ein Scherz dort schnell viral und für die Ersteller gefährlich werden kann.
Benny und seine Freunde haben auf einer Party eine scheinbar grandiose Idee und setzen sie auch noch am selben Abend um. Schnell verfallen sie in einen Taumel und schießen dabei weit über das Ziel hinaus. Und schon bald wird ihr Gag - Außerirdische für die Klima-Erwärmung verantwortlich zu machen und eine Invasion anzudeuten - zu einem Selbstläufer.
K-11 - Der Knast USA 2012, Regie: Jules Stewart, mit Goran Visnjic, D. B. Sweeney u.a.
Rezension von Elmar Huber
Aufgrund einer Aussage seiner zukünftigen Ex-Frau findet sich der Musikproduzent Raymond Saxx (Goran Visnjic) unter Drogeneinfluss in einem der Gefängnisse von L.A. wieder. Der Aufseher Gerald Johnson (D. B. Sweeney) findet Gefallen an dem ‚Neuen‘ und lässt ihn in K-11 inhaftieren, einer Abteilung, die Schwulen und Transsexuellen vorbehalten ist. Dort führt Johnson ein privilegiertes Leben, indem er den internen Drogenhandel deckt und sich unter den Gefangenen wehrlose Opfer sucht, mit denen er seine (homo-) sexuelle Gier befriedigt. Gemeinsam mit der ‚Knastkönigin‘ Mousey schmiedet Saxx einen Plan, Johnson öffentlich zu diskreditieren.
"Fate: The Winx Saga" erzählt die Coming-of-Age-Geschichte von fünf jungen Feen, die in einer Parallelwelt die Feenschule Alfea besuchen, um dort zu lernen, ihre magischen Kräfte zu beherrschen. Gleichzeitig bekommen sie es mit der Liebe, Rivalitäten und existenzbedrohenden Monstern zu tun.
Die zweite Staffel nimmt Netflix im Herbst in sein Angebot auf, hier ist eine erste Vorschau.
Wonder Girl: Heimkehr (Wonder Girl # 1-7, 2021/2022) Text: Joelle Jones Zeichnungen: Joelle Jones, Adriana Melo, Leila Del Duca Übersetzung: Frank Rehfeld Panini, 2022, Paperback, 188 Seiten, 22,00 EUR
Rezension von Christel Scheja
Yara Flor ist aktuell die Heldin, die die Stelle von Wonder Woman einnimmt und vorher als Wonder Girl aufgetreten ist. Die junge Frau wusste lange Jahre nichts von ihrer besonderen Herkunft und Bestimmung, das ändert sich aber nun in ihrer eigenen Reihe: „Wonder Girl: Heimkehr“.
Als ganz normales Mädchen wuchs Yara bei Pflegeeltern auf, genauer bei ihrer Tante, in Idaho. Allerdings weiß sie, dass sie in Brasilien geboren wurde, ein Land, in das es sie immer mehr zurückzieht. So bricht sie eines Tages auf, um ihre Wurzeln wiederzufinden. Was sie nicht ahnt ist, dass auch die Götter des Olymp auf ihre Absichten aufmerksam geworden sind und sich darüber beraten, was sie tun soll. Denn eine düstere Prophezeiung deutet an, dass sie diejenige sein könnte, die einem der existierenden Amazonenstämme den Untergang bringen könnte.
Die „phantastisch!“ bietet in der 86. Ausgabe wieder die gewohnte Mischung aus Artikeln, Besprechungen und Interviews zu phantastischen Themen, mit einem deutlichen Hang zur Science Fiction, auch wenn diesmal eine der Kurzgeschichten durchaus zur Fantasy gerechnet werden kann.
„Die Totenfrau“ ist eine der drei Erzählungen, die dieser Band bietet. Sie stehen relativ am Anfang des Magazins, noch vor den Interviews mit Peter Nuyten und Herbert Genzmer. Bei den Artikeln beschäftigt sich man unter anderem mit dem Autor Charles Platt, der sich im Bereich des Horrors auslebt, aber auch Cory Doctorow, der in der Tradition anderer großer Dystopisten steht.
Auf einem Anwesen mit mysteriöser Geschichte treffen sich jede Nacht die acht Mitglieder eines Clubs, um sich um Mitternacht düstere Geschichten zu erzählen - und nach übernatürlichen Anzeichen aus dem Jenseits Ausschau zu halten.
Der beliebten Buchreihe von Christopher Pike wird nun von den Machern von "Spuk in Hill House" ein Leben auf den Bildschirmen eingehaucht, Netflix kündigt "Gänsehaut um Mitternacht" für den 7. Oktober an. Hier ist ein erster Promo.
Die sensationelle Wonder Woman (Sensational Wonder Woman 1-7, 2021) Text: Stephanie Phillips, Andrea Shea u.a. Zeichnungen: Meghan Hetrick, Bruno Redondo u.a. Übersetzung: Andreas Kasprzak Panini, 2022, Paperback, 156 Seiten, 18,00 EUR
Rezension von Christel Scheja
Wonder Woman feiert in diesem Jahr ihren 80. Geburtstag; nicht die Figur selbst, sondern ihr Erscheinen im Comic. Im Jahr 1942 erschienen erstmals die Abenteuer der Amazonenprinzessin, die sich so zu den anderen amerikanischen Superhelden gesellte. Über die Jahrzehnte hat sie viele Veränderungen durchgemacht. Diesen Facetten ihrer fiktiven Geschichte tragen die Künstler in „Die sensationelle Wonder Woman“ nun mit ganz unterschiedlichen Kurzgeschichten Rechnung.
Nur ein kleiner Gefallen USA 2018, Regie: Paul Feig, mit Anna Kendrick, Blake Lively, Henry Golding u.a.
Rezension von Elmar Huber
Die verwitwete Hausfrau Stephanie Smothers (Anna Kendrick) ist die Eltern-Streberin schlechthin, nebenbei Bloggerin, stets adrett aufgeräumt und immer an vorderster Front, wenn freiwillige und ehrenamtliche Ämter zu übernehmen sind. Eines Nachmittags lernt sie in der Schule ihrer Kinder die extravagante Emily (Blake Lively) kennen, ein zynischer Luxus-Vamp, der vorwiegend von Martinis lebt, irgendwo ist schließlich immer Abend. Wider Erwarten freunden sich die ungleichen Frauen an, und Stephanie bietet sich als Nanny für Emilys Sohn Nicky an. Schon bald darauf nimmt Emily Stephanie beim Wort und bittet sie, Nicky von der Schule mit nach Hause zu nehmen (der titelgebende „kleine Gefallen“), sie selbst wäre wegen eines beruflichen Notfalls nicht abkömmlich.