Xenia Marcici Nimm mich jetzt Blue Panther Books, 2019, Taschenbuch, 174 Seiten, 12,90 EUR, ISBN 978-3-96477-115-5 (auch als eBook erhältlich)
Rezension von Irene Salzmann
Nach „Nimm mich“ ist „Nimm mich jetzt“ der zweite Kurzgeschichtenband der Autorin Xenia Marcici, die vermutlich unter Pseudonym schreibt. Der vorliegende Titel beinhaltet fünf Storys unterschiedlicher Länge und offeriert eine sechste Erzählung, „Sex im Stau“, die mittels des beigefügten Codes kostenlos im Internet abgerufen werden kann.
„Morgenlust, der wollüstige Morgen“ ist für den Protagonist der optimale Start in den Tag, selbst wenn er nach dem zärtlich-lustvollen Weckvorgang zu spät in die Arbeit kommt.
Am 5. März startet in den Staaten bei FX und Hulu die neue Science-Fiction-Serie "Devs", eine First Look Preview ist dazu jetzt online gegangen. In den Hauptrollen werden Sonoya Mizuno und Nick Offerman zu sehen sein werden, Macher der Serie ist Alex Garland ("Ex Machina", 2015).
Kapitän David möchte für seine Frau Sarah und seine beiden Kinder eine neue Existenz aufbauen. Ihr Ticket zum Wohlstand soll ein altes Segelschiff sein, das David bei einer Auktion ersteigert hat und mit dem sie ein Chartergeschäft in Florida aufziehen wollen. Nach der Generalüberholung tritt die Familie die Jungfernfahrt Richtung Bermudadreieck an. Auf offener See offenbart das Schiff jedoch sein schreckliches Geheimnis und für die Familie gibt es kein Entkommen...
Michael Goi führte bei "The Ship" Regie, Gary Oldman und Emily Mortimer werden in den Hauptrollen zu sehen sein. Der Film erscheint am 7. April als BD, DVD und VoD. Hier ist ein Trailer.
Ein seltsamer Tag - Robotermärchen Text: Olaf Brill Zeichnungen: Michael Vogt Atlantis, 2018, Hardcover, 56 Seiten, 15,99 EUR, ISBN 978-3-86402-554-9
Rezension von Irene Salzmann
Die rund dreißig Episoden von „Ein seltsamer Tag - Robotermärchen“, geschrieben von Olaf Brill und illustriert von Michael Vogt, erscheinen seit geraumer Zeit regelmäßig in „phantastisch!“, „U-Comix“ und „Hollandsch Metaal“. Im vorliegenden Hardcover-Album wurden sie erstmals zusammengefasst, mit drei bisher unveröffentlichten Storys und einem illustrierten Sekundärteil ergänzt. Letzterer schildert die Hintergründe des Projekts, stellt die Künstler vor und geht auf einige der verarbeiteten, teils wiederkehrenden Motive ein.
Es ist selten, dass australische Serien ins deutsche Fernsehen gelangen. Zu den wenigen, die es geschafft haben, gehörte auch „Miss Fishers mysteriöse Mordfälle“, in der die wohlhabende Phryne in den späten 1920er Jahren nichts Besseres zu tun hat, als sich in die Ermittlungen der Polizei einzumischen. Dazu kommt auch noch, dass sie nicht nur die Fähigkeiten einer feinen Dame aus bester Gesellschaft vorweisen kann, sondern eine mit allen Wassern gewaschene Abenteurerin ist. Allerdings endete die Saga nach drei Staffeln. Ein Film ist zwar in Planung, aber zurzeit hört man nichts mehr von ihm. Die Macher fühlten sich allerdings berufen, die Idee weiter zu führen und mit einer neuen Heldin das Geschehen in die Mitte der 1960er Jahre zu versetzen. Polyband präsentiert die erste Staffel nun als „Miss Fishers neue mysteriöse Mordfälle“.
Am 16. Mai findet in der Zeit von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr in der Stadtbibliothek Heinrich Heine in Gotha die Kurd-Laßwitz-Convention statt. Alle Science-Fiction-Interessierten sind zu dieser Premiere herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Raumstationen, Internetworkshops, Zeitreisen, Universalbibliothek - das waren Dinge, die der Gothaer Gymnasialprofessor Dr. Kurd Laßwitz in allen technischen Finessen und mit schlafwandlerischer Sicherheit bereits vor über hundert Jahren vorausgedacht hat. Nun ist es an der Zeit, den "deutschen Großvater des Science Fiction" auch mit einer Veranstaltung zu ehren.
Neben vielen spannenden Vorträgen zu Kurd Laßwitz und dem Thema Science Fiction wird es eine Zeichner-Allee mit Buch- und Vereinsständen geben, eine Graffiti-Aktion mit Science-Fiction-Motivik, einen Cosplay-Workshop und vieles mehr rund um das Thema Weltraum. Für Fans und Kenner gleichermaßen werden laden zahlreiche Fachleute der Szene vor Ort zum Gespräch ein.
Bereits am 15. Mai hält Dr. Sascha Salatowsky um 18.15 Uhr in der Forschungsbibliothek Gotha auf Schloss Friedenstein den Vortrag "Der Philosoph Kurd Laßwitz".
Zum Start von Disney+ am 24. März wird auch "The Mandalorian" im Angebot zu finden sein. Vom neuen Streamingdienst kommt ein deutsches Plakat dazu.
Der Anbieter über die Serie: Nach dem Sturz des Galaktischen Imperiums hat sich Gesetzlosigkeit ausgebreitet. Ein einsamer Krieger bahnt sich seinen Weg durch die rauen Grenzgebiete und verdient sich seinen Lebensunterhalt als Kopfgeldjäger.
Sebastien de Castell Spellslinger Karten des Schicksals 1 (Spellslinger, 2017) Übersetzung: Katharina Orgaß und Gerald Jung Titelbild: Dale Halvorsen & Sam Hadley dtv, 2020, Hardcover, 420 Seiten, 16,95 EUR, ISBN 978-3-423-76276-2 (auch als eBook erhältlich)
Rezension von Carsten Kuhr
Es ist schon so richtig blöd, wenn man ein Außenseiter ist. Wenn alle um einen herum etwas können, die Familie erwartet, dass man die Fahne hoch hält und in die tiefen Fußstapfen der Vorfahren tritt - und man selbst versucht auch wirklich alles, kommt aber einfach nicht auf einen grünen Zweig.
Kellen ist ein Paradebeispiel dafür. In Kürze wird er sechzehn Jahre alt werden und alle seine Freunde, Bekannte und Feinde in der Oase legen mit 16 ihre Magierprüfungen ab. So manche von ihnen haben nur eine der sechs Gaben, deren Bänder ihnen als Kinder in die Haut tätowiert wurden, manche aber auch mehrere. Seine Schwester zum Beispiel offenbart Kräfte, die jetzt schon fast stärker sind, als die des Obermagiers höchstselbst.
Siri Hustvedt Damals (Memories of the Future,, 2019) Regie: Joachim Schönwald Übersetzung: Uli Aumüller und Grete Osterwald Ungekürzte Lesung von Iris Berben Argon, 2019, 3 mp3-CDs, ca. 890 Minuten, 29,95 EUR, ISBN 978-3-8398-1715-5
Rezension von Irene Salzmann
1979: Die junge S. H. aus Minnesota - schon bald ihr Spitzname - bezieht in New York eine kleine Wohnung. Sie möchte studieren und ihren Traum, Autorin zu werden, realisieren. Doch ihre Arbeit stagniert, weil sich ihr eine völlig neue Welt auftut, die sie erforschen und von der sie sich inspirieren lassen will. Auf der einen Seite schillert die Großstadt in prächtigen Farben durch die schönen Cafés, Bibliotheken, interessante und intellektuelle Menschen, mit denen sie über Literatur diskutieren kann; auf der anderen gibt es Straßen, die heruntergekommen und schmutzig sind, die Armut und Kriminalität atmen.
"Motherland: Fort Salem" ist eine neue Mystery-Serie, die in den USA bei Freeform ab dem 18. März zu sehen sein wird, welcher zehn Episoden bestellt hat. In dieser haben die Hexen von Salem vor 300 Jahren einen Deal mit der Regierung gemacht und kämpfen seither für diese. Ein weiterer Trailer ist dazu jetzt online gegangen.
Royce Buckingham Die glorreichen Sechs (Wretched Persons, 2020) Übersetzung: Michaela Link Titelbild: Max Meinzold Blanvalet, 2020, Paperback, 576 Seiten, 16,00 EUR, ISBN 978-3-7341-0650-7 (auch als eBook erhältlich)
Rezension von Carsten Kuhr
Caspar wächst als Angehöriger des Hochadels am Hofe auf. Seit frühester Jugend ist klar, dass es zur Königswürde nicht reicht - mehr als ein Dutzend Neffen und Cousinen befinden sich in der Rangfolge vor ihm. Doch zumindest die Karriere ist gesichert: Er wird, der Familientradition folgend, wie sein Vater Botschafter werden.
Agatha Christie ist wohl die Grande Dame der englischen Kriminal-Literatur. Allerdings scheinen nur zwei ihrer Figuren wirklich genug Anziehungskraft zu besitzen, um auch immer wieder verfilmt zu werden. Die eine ist der belgische Privatdetektiv Hercule Poirot, die andere die britische Landlady Miss Jane Marple. Letztere erfreute sich zwischen 2006 und 2012 der Aufmerksamkeit einer Serie, bei der zwischendurch die Hauptdarstellerin wechselte. Die hier vorliegende dritte Staffel ist zugleich die letzte mit Geraldine McEwan, die danach aus Altersgründen aufhörte.
Eine Staffel besteht aus vier filmlangen Episoden.
Mit dem Launch von Disney+ am 24. März werden 25 exklusive Disney+ Originals verfügbar sein, darunter die"Star Wars"-Serie "The Mandalorian", die finale Staffel von "Star Wars: The Clone Wars" sowie "Susi und Strolch", eine Neuverfilmung des 1955 erschienenen Disney-Animationsklassikers. Zudem werden drei neue Live-Action-Serien aus den Marvel Studios schon bald ihre Premiere auf Disney+ feiern. Den Start macht "The Falcon and the Winter Soldier" mit Anthony Mackie und Sebastian Stan, gefolgt von Elizabeth Olsen und Paul Bettany, die als Scarlet Witch und Vision in der Serie „WandaVision” zurückkehren. Auch Tom Hiddleston hält sich bereit, um seine Rolle in „Loki" erneut zu übernehmen. Zudem sind mit "Ms. Marvel", "Moon Knight" und "She-Hulk" bereits drei weitere Serien in der Entwicklung.
Abonnenten wird es zum Start möglich sein, den Streamingdienst auf nahezu allen bekannten Mobilgeräten und internetfähigen TV-Geräten zu erleben, inklusive Spielekonsolen und Smart TVs. Den Benutzern wird ein werbefreies Sehvergnügen auf bis zu vier Endgeräten gleichzeitig geboten, zeitlich unbegrenzte Downloads der Inhalte, personalisierte Empfehlungen und die Möglichkeit, bis zu sieben personalisierte Profile anzulegen. Darüberhinaus haben Eltern die Möglichkeit, eigene Kinder-Profile zu erstellen, die einfach zu bedienen sind und kindgerechte Inhalte bieten.
Wer jetzt bis zum 23. März ein Jahresabo abschließt, zahlt 59,99 EUR. Regulär ruft der Anbieter einen Preis von 6,99 EUR pro Monat beziehungsweise 69,99 EUR für ein Jahr auf. Mehr Infos finden sich hier.
NBC hat eine weitere und somit achte Staffel von "The Blacklist" bestellt, in den Staaten läuft aktuell die siebte Staffel.
Mit unter anderem Mark Hamill als Skeletor, Lena Headey als Evil-Lyn, Chris Wood als Prinz Adam/He-Man, Sarah Michelle Gellar als Teela und Liam Cunningham als Man-At-Arms wurde jetzt die Original-Sprecherriege der kommenden Zeichentrickserie "Masters of the Universe: Revelation" bekanntgegeben, die man bei Netflix wird sehen können.
Der zweite Teil der zehnten Staffel von "The Walking Dead" läuft ab morgen immer montags um 21.00 Uhr als Deutschlandpremiere bei FOX.
Laura Lee Logan Der betörende Duft von Jasmin Blue Panther Books, 2019, Taschenbuch, 170 Seiten, 12,90 EUR, ISBN 978-3-96477-103-2 (auch als eBook erhältlich)
Rezension von Irene Salzmann
Die unter dem Pseudonym Laura Lee Logan schreibende Autorin verrät von sich, dass sie 1983 im Kölner Raum geboren wurde und bereits unter anderen Namen mit Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien diverser Genres in Erscheinung trat. „Der betörende Duft von Jasmin“ ist ihr erotisch-romantisches Roman-Debüt bei Blue Panther Books.
Den Angestellten Dereck, ein gut erhaltener und verheirateter Vierziger, haut es fast aus den Socken, als er nach dem Urlaub erstmals einer neuen Kollegin begegnet: Jasmin, nicht einmal halb so alt. Sie ist nicht nur schön, sondern auch überaus natürlich, verständnisvoll und stets positiv gestimmt. Dereck bekommt sie einfach nicht mehr aus dem Kopf und versucht, Jasmin näher kennenzulernen.
X-Men: House of X & Powers of X 1 (House of X 1, Powers of X 1, 2019) Autor: Jonathan Hickman Titelbild: Pepe Larraz Zeichnungen: Pepe Larraz, Marte Garcia, R. B. Silva, Adriano di Benedetto Übersetzung: Alexander Rösch Panini, 2020, Paperback, 108 Seiten, 10,99 EUR, ISBN 978-3-7416-1628-0
Rezension von Irene Salzmann
Nachdem Marvel (wieder einmal) verschiedene Serien eingestellt hat und einen Relaunch plant, wird der Leser durch die ersten Nummern von „House of X“ und „Powers of X“ erst einmal so richtig von Jonathan Hickman in eine völlig neue Welt geworfen, die zunächst offen lässt, was in ihr von den jüngsten Ereignissen von Bedeutung ist oder nicht. Man sieht einige bekannte Gesichter und vermisst noch sehr viele mehr.
Joe Abercrombie Zauberklingen (A Little Hatred, 2019) Übersetzung: Kirsten Borchardt Heyne, 2020, Paperback, 766 Seiten, 16,99 EUR, ISBN 978-3-453-31533-4 (auch als eBook erhältlich)
Rezension von Carsten Kuhr
Lange ist sie vorbei, die Zeit der blutigen Kämpfe, die Zeit der Helden, die Zeit, da die Union ihre Grenzen immer weiter verschoben hat. Die alten Recken, viele davon gefürchtete Schlächter, sind entweder tot, oder sie siechen, alt und verbraucht, dahin. Eine neue Zeit ist angebrochen. Eine Zeit, die nicht weniger brutal ist, die beileibe nicht weniger Menschenleben kostet, als die gute Alte. Nicht länger werden die Konflikte auf den matschigen Schlachtfeldern der Ehre - oder was man dafür hielt - sondern in den aufstrebenden Städten, in denen die Fabrikschornsteine in den Himmel ragen, in denen der Qualm allgegenwärtig, die Flüsse verdreckt und die Schwindsucht unübersehbar sind, ausgetragen.
Lara Möller Unter dem Eis Christopher Dieks 2 Bookshouse, 2019, eBook, 4,99 EUR (auch als Taschenbuch erhältlich)
Rezension von Elmar Huber
„Wenige Meter entfernt verschwand eine Person in schwarzer Jacke und heller Hose in einem Hauseingang. Er wartete ab. Wollte sicher sein, dass der Mann nicht wieder aus dem Gebäude kam. Schließlich trat er näher. Schmierereien bedeckten das Klingelbrett. Die Namen der Bewohner standen auf vorgedruckten Schildern, von denen einige übermalt waren. Er machte ein Foto und speicherte den Straßennamen und die Hausnummer in seinem Smartphone. Damit besaß er Bilder der Verdächtigen und kannte das Kennzeichen und die Adresse des Fahrers. Keine schlechte Ausbeute für einen Tag.“
Eine neue Klientin betritt die Räume der Detektei Kleemayer. Karin Neudorf von Neudorf-Hochtiefbau glaubt, von einem Unbekannten verfolgt zu werden. Möglicherweise ein Mann, mit dem sie einmal eine Affäre unterhalten hat.
„RahXephon“ ist eine japanische Anime-Serie aus dem Jahr 2002, die zeitgleich auch in einen Roman, einem Manga und einem Computerspiel umgesetzt wurde. Hierzulande erschien sie auf einzelnen DVDs bei Panini und wird nun noch einmal von Nipponart in einer „Collector’s Edition“ in einem geschmackvoll gestalteten Schuber herausgegeben. An Extras gibt es leider nur zwei Sticker.
Im Jahr 2012 erobern Außerirdische, die geheimnisvollen Mu, Tokyo und zwingen die Menschen in einen Überlebenskampf gegen die Invasoren aus einer anderen Dimension, die vor allem ihre Dolems einsetzen - mit normalen Mitteln kaum zu besiegende Superwaffen.