Alexandra Fuchs: Witch of Darkness and Fortune (Buch)

Alexandra Fuchs
Witch of Darkness and Fortune
Witch of 2
Tor, 2026, Paperback, 368 Seiten, 17,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Bereits in „Witch of Fate and Poison“ tauchte Alexandra Fuchs in eine Welt ein, in der Hexen die Aufgabe haben, magische Wesen genauer zu beobachten und notfalls sogar im Zaum zu halten oder sogar zu töten. In diesem ersten Band stand die Erdhexe Arina im Mittelpunkt des Geschehens.


Arina konnte Khay retten, aber die sorgt sich immer noch um ihren Freund Yashi, der zwar mit einem Heilmittel vorerst gerettet werden konnte, was aber auch nicht die ultimative Lösung ist. Obwohl sie immer noch leicht geschwächt ist, reist Khay nach Japan.

Dort lernt sie den geheimnisvollen Kasumi kennen und erfährt zudem mehr über die Macht und die Fähigkeiten der unzähligen Geister, die das Land der aufgehenden Sonne bevölkern. Werden die beiden sich zusammenraufen können, um Yashi letztendlich zu retten?


Es ist nicht selten, dass in Romantasy-Reihen die Protagonisten wechseln. Diesmal ist Khay an der Reihe, die im letzten Band noch von ihrer Schwester Arina gerettet wurde. Sie mag zwar halbwegs geheilt sein, ist aber immer noch nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte. Dennoch will sie Yashi nicht allein lassen und reist deshalb nach Japan. Das ist schon ein Abenteuer für sich, denn natürlich spricht sie weder die Sprache, noch kennt sie sich mit den Gepflogenheiten aus, was natürlich zu einem gewissen Kultur-Clash mit Kasumi führt.

Aber wie man sich denken kann, haben beide ein gemeinsames Ziel und so dürfen die Leser gemeinsam mit Khay in die etwas andere magische Welt der fernöstlichen Mythologie eintauchen, auch wenn die Autorin nicht über das Maß hinausgeht, das heute durch Mangas und Animes bekanntgeworden ist.

Die Autorin liefert einen gefälligen Urban-Fantasy-Roman mit viel Magie aber eben auch Romantik, entwickelt ihre Helden, die sich erst nicht leiden, dann aber bestens verstehen können weiter und liefert eine Geschichte ab, die vielleicht nicht sonderlich überrascht, aber kurzweilig zu lesen ist. Und immerhin ist der Roman in sich geschlossen.

„Witch of Darkness und Fortune“ spinnt die Geschichte um die drei Hexenschwestern weiter. Diesmal steht Khay im Mittelpunkt und darf sich in einer ungewohnten Umgebung beweisen, aber dabei auch ihr Glück finden. Beziehungen spielen zwar auch eine Rolle, aber die Romantik bleibt weiterhin im Hintergrund und entwickelt sich angenehm.