Star Wars - The Acolyte: Die Kristallkrone, Tessa Gratton (Buch)

Tessa Gratton
Star Wars - The Acolyte: Die Kristallkrone
(Star Wars: The Acolyte - The Crystal Crown, 2025)
Übersetzung: Andreas Kasprzak & Tobias Toneguzzo
Panini, 2025, Paperback, 384 Seiten, 18,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Mit „The Acolyte“ wagte es Disney erstmals auch in bewegten Bildern tiefer in die Vergangenheit zu blicken. Anders als die Epoche der „Hohen Republik“, die nur in Romanen und Comics abgehandelt wurde, floppte die Streaming-Serie allerdings. Dennoch hält es die Macher nicht davon ab, weitere Geschichten über die Figuren zu erzählen, so wie auch in dem Jugendroman „Star Wars - The Acolyte: Die Kristallkrone“.

 

Jecki Lon und Yord Fandar sind zwar beide Padawane, sind sich aber bisher immer aus dem Weg gegangen, weil sie sich nicht leiden können. Doch dann werden sie überraschend auf die Probe gestellt und müssen tatsächlich zusammenarbeiten.

Während ihre Meister Sol und Elishe versuchen, auf dem Planeten Siline politisches Chaos in Ordnung zu bringen, werden die beiden jungen Leute dazu eingeladen, an einem Ritual des Erwachsenwerdens teilzunehmen, das sich als ein Spiel ums Überleben erweist.


Und wie man sich denken kann, spielt im Hintergrund natürlich auch noch mehr in alles hinein, werden doch auch Intrigen um die Jedi herum gesponnen. In erster Linie geht es aber darum, dass sich die beiden jungen Helden natürlich zusammenraufen.

Die Geschichte wird überwiegend aus Jeckis Sicht erzählt, so dass man weitaus besser versteht, warum sie Yord eigentlich nicht leiden kann, umgekehrt bleibt das etwas offener. Aber schon bald müssen die beiden lernen, sich zu unterstützen. Denn wie so oft haben sie unterschiedliche Fähigkeiten, die sie nun in die Waagschale werfen müssen, um alles nach der ersten Prüfung zu überleben. Denn dabei zeigt sich, dass immer noch mehr passiert, als sichtbar ist. Intrigen halten die jungen Jedi ebenfalls in Atem, die zudem auch noch versprechen mussten, ihre besonderen Gaben und ihre Lichtschwerter nicht einzusetzen.

Das Ganze wird daher recht spannend und unterhaltsam in Szene gesetzt. Dabei ist die Zeit nicht einmal wichtig, die Handlung hätte durchaus auch kurz vor den Klon-Kriegen spielen können. Aber immerhin bekommen so einige der Figuren aus der Streaming-Serie ein wenig mehr Hintergrund. Und es gibt für die Fans zudem ein nettes Wiedersehen mit den Padawanen.

Wie so oft geht die Handlung nicht sonderlich in die Tiefe, bietet aber dennoch ein paar nette Botschaften und ein dramatisches Abenteuer.

Das macht „Star Wars - The Acolyte: Die Kristallkrone“ zu einem spannenden und kurzweiligen Jugendroman für das Universum, der auch ohne Kenntnis der Streaming-Serie gut zu verstehen ist. Fans werden sich allerdings auf ein paar Anspielungen freuen können.