Eryn Scott: Ein vergiftetes Paket - The Morrissey Mysteries 3 (Buch)

Eryn Scott
Ein vergiftetes Paket
The Morrissey Mysteries 3
(A Poisoned Package - A Murder at the Morrisey Mystery 3, 2024)
Übersetzung: Janika Krichtel
Moon Notes, 2026, Paperback, 272 Seiten, 15,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

„The Morrissey Mysteries“ ist eine eher ruhige, dem Cozy-Crime-Genre zuzurechnende Reihe aus dem New-Adult-Bereich für alle, die es eben auch ein wenig „spooky“ mit Geistern mögen. Erschienen ist mittlerweile der dritte Band, „Ein vergiftetes Paket“.


Nach den letzten Ereignissen ist wieder etwas Ruhe eingekehrt, sieht man einmal davon ab, dass ständig Pakete gestohlen werden, die vor den Wohnungstüren abgelegt wurden - da erschüttert eine neue Tragödie das Appartementhaus.

Ein Bewohner liegt nach einem Giftanschlag im Koma. Da Meg ahnt, dass dies nicht mit rechten Dingen vor sich geht, macht sie sich zusammen mit ihrer Geisterfreundin daran, das Geheimnis zu lösen. Das führt sie zu einem nahegelegenen Theater.


Es bleibt natürlich nicht aus, dass Meg und Riley schnell herausfinden, dass wieder einmal Geister eine Rolle spielen, denn auch das Theater hat seine düsteren Geheimnisse und verlorenen Seelen, die zurückblieben und für Ärger sorgen. Denn ganz offensichtlich kommt die „dicke Luft“ zwischen dem Ensemble und den restlichen Mitarbeitern nicht von ungefähr, doch ist das allein wirklich schon des Rätsels Lösung? Und können sie damit auch die irdischen Probleme lösen?

Wie immer schleicht sich Meg gerne erst einmal in das Etablissement ein und steckt ihre Nase in Dinge, die sie eigentlich nichts angehen. Aber so kommt sie tatsächlich nach und nach hinter die Verwicklungen und macht natürlich auch irgendwann den Verabreicher des Gifts ausfindet.

Das Ganze wird recht ruhig erzählt, auch die Liebesbeziehung zu ihrem Nachbarn Laurie bekommt einen gewissen Schub. Und letztendlich darf sich auch die Beziehung zu Riley weiterentwickeln.

Die Geschichte bleibt recht bodenständig. Spannung ist durchweg da, wird immer wieder durch kleine, aber feine Wendungen erzeugt. Zudem muss man auch die ersten Bände nicht kennen, denn die wichtigsten Details werden immer wieder auf Neue erklärt.

„Ein vergiftetes Paket“ bietet angenehme, aber auch kurzweilige Lektüre für Leser ab fünfzehn, die Spaß an ruhigen und bodenständigen Mystery-Geschichten haben, bei denen auch das Krimi-Element und ein Hauch Romantik nicht zu kurz kommen.