Dark Moon - The Blood Altar 4 (Comic)

Hybe
Dark Moon - The Blood Altar 4
Übersetzung: Webtoon
Manhwa Cult, 2026, Paperback, 256 Seiten, 18,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Auch zwischen dem Erscheinen des dritten und vierten Bandes von „Dark Moon - The Blood Altar“ sind wieder über eineinhalb Jahre vergangen, so dass Fans vermutlich noch einmal nachlesen müssen, um die Handlung zu rekapitulieren. Denn es ist auch Einiges geschehen.


Sooha ist nicht länger auf der Decelis-Akademie sondern in der Hand des Urvampirs Dardan, der die in dem Mädchen schlummernden Kräfte erwecken und für sich beanspruchen möchte, weil er eine neue Gattung von Vampiren schaffen will, die stärker und ausdauernder ist.

Während sie auf dem Blutaltar ruht, um dort den geeigneten Zeitpunkt zu erwarten, formiert sich aber unter den Jungs, die sie retten möchten, Widerstand. Denn Heli erfährt, dass ausgerechnet er der erwählte Erbe eines alten Geschlechts ist. Sie machen sich auf die Suche nach Sooha.

Doch wie man das schon erwarten kann, ist genau dieser Weg mit Gefahren gepflastert, sei es nun mit Vampiren, die mehr oder weniger als Kanonenfutter dienen, als auch durch Freunde, die verschollen waren und nun überraschend wieder auftauchen.

Was führt Mahan im Schilde – und darf man ihm überhaupt noch über den Weg trauen? Derweil ergeht sich Dardan ungeduldig in Allmachtsphantasien, während Sooha mehr oder weniger das schwache Opfer sein darf, das auf seine Rettung wartet.


Das ist eine Entwicklung, die ein wenig bitter aufstößt, auch weil man erfährt, dass die junge Frau in einem anderen Leben viel aktiver und selbstbewusster aufgetreten ist. Alles andere ist nett in Szene gesetzt und bietet auch einmal ein paar andere Ideen um Vampire und Werwölfe.

Die Geschichte ist durchaus unterhaltsam, selbst wenn der eigentliche Weg vorgezeichnet ist und quasi alle Entwicklungen vorgezeichnet wurden. Allerdings dürfte es immer wieder kleinere Überraschungen geben, die für Spannung sorgen.

„Dark Moon - The Blood Altar“ entwickelt die Geschichte interessant weiter und bietet ein paar nette neue Ideen in Richtung Vampire und Werwölfe. Einzig störend ist, dass die weibliche Hauptfigur immer mehr zum schwachen Opfer zu verkommen scheint.