Heavenly Delusion - Das verlorene Paradies 11 (Comic)

Masakazu Ishiguro
Heavenly Delusion - Das verlorene Paradies 11
Übersetzung: Burkhard Höfler
Cross Cult, 2026, Paperback, 176 Seiten, 10,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

„Heavenly Delusion - Das verlorene Paradies“ geht in eine neue Phase. Denn immerhin haben Maru und Kiriko nun die Leute gefunden, die ihnen wichtige Informationen über die Eltern des Jungen geben könnten. Und nun versteht man auch besser, was es die ganze Zeit mit der Schule auf sich hatte.


Am 11. November 2024 sorgte die große Katastrophe dafür, dass Familien auseinandergerissen wurden und unzählige Menschen starben. Doch eine Person hat das begrüßt, war mehr als bereit dazu, mit den Idealen der Takahara-Schule eine neue Weltordnung zu schaffen.

Doch was ist daraus geworden? Jahrzehnte später macht sich Maru mit der Hilfe von Dr. Sakota daran, die Geheimnisse seiner Geburt zu ergründen und endlich die Wahrheit über alles herauszufinden. Noch immer ist Kiriko an seiner Seite.


Die beiden Handlungsebenen greifen nun ineinander, auch wenn das ständige Springen zwischen Gegenwart und Vergangenheit ein wenig verwirrend wirkt. Aber wer die Serie bisher verfolgt hat, wird die richtigen Schlüsse ziehen können.

Immerhin ist nun Einiges klarer, was die Vergangenheit angeht, und so werden die Lücken geschlossen, die zuvor noch Fragezeichen bewirkt haben. Damit es aber weiterhin spannend bleibt, sind Maru und Kiriko weiterhin auf der Suche.

Die Geschichte gibt nun der Vergangenheit mehr Raum, da endlich gezeigt wird, wie es überhaupt erst zu der gesetzlosen Welt kam, durch die die beiden Jugendlichen bisher gewandert sind, und wer im Hintergrund noch immer die Fäden zieht.

Das wird wie immer überraschend ruhig erzählt, die Action wird bewusst nur punktuell und gezielt eingesetzt. Heraus kommt so eine Geschichte, die eine etwas anders geartete apokalyptische Welt zeigt, die immer noch für Überraschungen gut ist.

„Heavenly Delusion - Das verlorene Paradies“ schreibt die Geschichte sauber und logisch weiter, lässt es sich aber auch nicht nehmen, einen anderen Teil der Vergangenheit zu beleuchten, so dass die Spannung natürlich gewahrt bleibt.