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Tipp: "Terra X: Rückkehr zum Mond"

Mehr als 50 Jahre nach der letzten bemannten Mondlandung durch "Apollo 17" startet das "Artemis"-Programm der großen Weltraumbehörden einen neuen Anlauf: Tausende Wissenschaftler, Ingenieurinnen und Ingenieure sowie Raumfahrtbegeisterte aus aller Welt wollen gemeinsam eine Vision Wirklichkeit werden lassen: den Menschen zurück auf den Mond - und eines Tages weiter zum Mars zu schicken. Die "Terra X"-Doku "Rückkehr zum Mond", eine internationale Ko-Produktion, ist morgen um 19.30 Uhr im ZDF zu sehen

Im Frühjahr 2026 soll "Artemis II" nach aktuellem Stand starten. An Bord der neu entwickelten "Orion"-Raumkapsel werden vier Astronauten rund zehn Tage lang um den Mond kreisen. Diese Mission dient als Generalprobe: Lebenserhaltung, Navigation, Kommunikation und Rückkehr zur Erde - alle Systeme werden unter realen Bedingungen im Universum getestet. Damit wird der Grundstein gelegt für die nächste große Etappe: der für 2030 geplanten "Artemis III"-Mission mit dem Ziel einer Mondlandung und der Errichtung einer dauerhaft bewohnbaren Mondbasis. Insbesondere der Südpol des Mondes steht im Fokus, weil dort Hinweise auf Wassereis und interessante geologische Strukturen existieren.

Mehr als nur eine technische Herausforderung sind die "Artemis"-Mondmissionen auch eine globale Vision: Ingenieure in Europa, Wissenschaftler in Asien, Techniker in Nord- und Südamerika - alle arbeiten zusammen. Dieses weltweite Netzwerk soll zeigen, dass Raumfahrt, jenseits von Nationen und Politik, verbinden kann. 59 Nationen haben den politisch-rechtlichen Rahmen für die Weltraumnutzung unterschrieben, die "Artemis-Accords". Die eigentlichen "Artemis"-Missionen zum Mond werden von den vier großen Weltraumbehörden Amerikas (NASA), Europas (ESA), Japans (JAXA) und Kanadas (CSA) ausgeführt.