Die Flüsse von London 10 Und wenn sie nicht gestorben sind… Text: Ben Aaronovitch, Celeste Bronfman Titelbild und Zeichnungen: José María Beroy Übersetzung: Kerstin Fricke Panini, 2023, Paperback, 128 Seiten, 17,00 EUR
Rezension von Christel Scheja
Mittlerweile scheint sich die Welt, die Ben Aaronovich erschaffen hat, auch immer besser dazu zu eignen, auch anderen Autoren als Andrew Cartmel Raum zu bieten, denn die Geschichte um die jüngsten Töchter der Flussgöttin Themse hat Celeste Bronfman verfasst; Peter Grant und sein Lehrmeister spielen diesmal nur eine Nebenrolle.
Am 11. Mai erscheint im Verlag Torsten Low mit "Finstere Stadt - Sourcecode" der erste Science-Fiction-Roman von Markus K. Korb. (Hardcover, 244 Seiten, 20,00 EUR / Paperback: 14,90 EUR) Im Jahr 2055: Eine Stadt voller Outlaws nahe der Hightech-City Hong Kong, beherrscht von der Drachen-Mafia. Kein Polizist wagt sich in die dunklen Gassen. Dort sorgen die Agenten der Drachen dafür, dass niemand ihnen in die Quere kommt. Doch als eines Tages merkwürdige Störungen bei den synthetischen Sinnesorganen der Bewohner auftreten, droht das System der Finsteren Stadt außer Kontrolle zu geraten. Und eine tödliche KI, tief verborgen unter den regennassen Straßen, erwacht zum Leben...
Red Dorakeen hat sich einen mächtigen Feind gemacht. Kreuz und quer flieht er vor dessen Attentätern durch die Epochen der Menschheitsgeschichte - denn die "Straße nach Überallhin" ermöglicht es ihm, von der unvorstellbar fernen Vergangenheit bis in die weite Zukunft zu reisen. Bei Piper erscheint am Donnerstag der Klassiker "Straße nach Überallhin" von Robert Zelazny in einer neuen Übersetzung. (Hardcover, 256 Seiten, 22,00 EUR / eBook: 5,99 EUR)
200 Jahre in der Zukunft. Androiden leben als gewöhnliche Bürger unter den Menschen, außer in der isolierten Diktatur der Kaspischen Republik: Hier hat man jegliche künstliche Intelligenz verboten. Als Lily Xirau, die Witwe des ermordeten politischen Propagandisten Paulo Xirau, ins Land kommt, um seine Überreste zu identifizieren, bekommt Agent Nikolai South den Auftrag, sie zu eskortieren. Doch Lily sieht Souths verstorbener Ehefrau zum Verwechseln ähnlich, und wie sich herausstellt, war der Ermordete selbst eine KI. South ahnt schnell, das irgendetwas hier ganz und gar nicht stimmt... Bei Piper erscheint am Donnerstag der Roman "Ecce Machina" von Neil Sharpson. (Hardcover, 416 Seiten, 22,00 EUR / eBook: 5,99 EUR)
Mehr als 30 Jahre lang schrieb Michael Shea (1946–2014) seine eigenen unverwechselbaren Beiträge zum Cthulhu-Mythos von H. P. Lovecraft - ein ganzes Universum voller Götter und Monster, das Hunderte Autoren nachgeahmt haben. Aber Shea tat viel mehr als nur Lovecrafts Prosa zu kopieren oder dem Mythos einen neuen Gott oder ein "verbotenes Buch" hinzuzufügen. In seinen Mythos-Geschichten hat Shea einzigartige Visionen geschaffen und Lovecrafts kosmischen Horror mit der zeitgenössischen Welt verschmolzen. Gestern ist bei Festa "Demiurg" von Michael Shea erschienen. (Hardcover, 544 Seiten, 36,99 EUR)
Louis Creed zieht mit seiner Frau Rachel, den beiden Kindern und ihrer Hauskatze Churchill ins ländliche Maine. Die Landstraße vor ihrem Haus hat über die Jahre das Leben vieler Haustiere gefordert. In der Nähe haben die Kinder aus der Gegend für ihre geliebten Tiere einen Friedhof angelegt. Tiefer im Wald liegt jedoch ein weiterer Friedhof, eine alte indianische Begräbnisstätte, deren unheimliche Eigenschaften sich bald offenbaren: Nachdem Churchill von einem Laster überfahren und dann hier begraben wurde, kehrt er ins Leben zurück. Der Kater ist allerdings nicht mehr das liebe Kuscheltier, mit dem die Kinder so gern geschmust haben. Im September erscheint bei Heyne Stephen Kings "Friedhof der Kuscheltiere" in einer Luxus-Ausgabe als Hardcover im Schmuckschuber. (544 Seiten, 70,00 EUR)
Wie diezukunft.de berichtet, hat Christian Endres mit seiner Erzählung "Die Straße der Bienen" einen Hauptpreis des diesjährigen Literaturwettbewerbs "Klimazukünfte 2050" in der Kategorie Erwachsene gewonnen. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Leipziger Buchmesse am 28. April um 13.00 Uhr auf der Bühne des Forum Sachbuchs statt, in Halle 4, Stand E 100. Der Wettbewerb wurde veranstaltet vom Klimahaus Bremerhaven.
Poison Ivy ist eine der bekanntesten Gegenspielerinnen von Batman, die zuletzt aber ähnlich wie Catwoman und Harley Quinn eher zu einer Antiheldin wurde. Während des Events „Fear State“ wurde sie von den Machthabern gefangengehalten und missbraucht - etwas, was auch jetzt immer noch nachwirkt.
Shuzo Oshimi Welcome back, Alice 1 Übersetzung: Martin Gericki Cross Cult, 2023, Paperback, 192 Seiten, 10,00 EUR
Rezension von Christel Scheja
Liebesgeschichten im Schul-Umfeld sind nichts Ungewöhnliches, sondern gehören bei den romantischen Mangas schon mehr oder weniger zum Repertoire. Allerdings gehen einige Künstlerinnen neue und moderne Wege wie „Welcome back, Alice“ beweist.
In der Mittelschule sind Yohei und Kei schon eine ganze Weile mit ihrer Klassenkameradin Yui befreundet. Allerdings hütet der schüchterne Brillenträger Yohei ein Geheimnis. Er ist in das Mädchen verliebt; allerdings ist die Tatsache, das Kei Yui küsst wie ein Schlag ins Gesicht. Kurz danach zieht Kei mit seinen Eltern fort und Yuhei hätte jetzt leichtes Spiel, aber er traut sich nicht mehr heran. Drei Jahre später besuchen die beiden dann endlich die Oberschule. Ein junges blondes Mädchen tritt dort in sein Leben, eines mit einem Geheimnis.
Köln im Jahre 1357. Als die Stadt von der Pest heimgesucht wird, fällt ihr auch die Frau des Bürgermeisters, Richmodis von der Aducht, zum Opfer. Doch Stunden nach ihrer Beerdigung kehrt Richmodis in ihr Turmzimmer zurück und tötet ihren Gatten... Nur ein Schauermärchen, eine Legende? Unser Freund Will Mallmann bittet uns, nach Köln zu kommen, denn 666 Jahre später hat die unheimliche Richmodis aus dem Schandturm ihr nächstes Opfer gefunden!
Am Freitag erscheint die 160. Folge von "John Sinclair", "Die Unheimlichen vom Schandturm". Hier ist eine Hörprobe.
Die drei Musketiere 1 D‘Artagnan Text: Néjib Titelbild und Zeichnungen: Cedric Tchao Übersetzung: Christian Langenhagen Cross Cult, 2023, Paperback, 192 Seiten, 10,00 EUR
Rezension von Christel Scheja
Zu den wohl am häufigsten verfilmten Stoffen der Weltliteratur gehört vermutlich „Die drei Musketiere“ von Alexandre Dumas (1802-1870). So ist es nicht verwunderlich, dass sich die Franzosen derzeit wieder einmal der Geschichte annehmen und diese in einer neuen und frischen Form im Kino präsentieren. Und auch die Comic-Adaption von Cross Cult fällt aus dem Rahmen, kommt „Die drei Musketiere“ 1, „D‘Artagnan“, doch als Manga daher und nicht als Comic.
Weiter geht es mit der Geschichte um einen schüchternen Jungen, der im modernen Tanz scheinbar endlich eine Ausdrucksweise gefunden hat, mit der er sich wohl fühlt und die er nicht mehr missen möchte. Und natürlich darf auch die Romantik mit hineinspielen.
Kaboku hat beim Schulwettbewerb vielleicht nicht gewonnen, aber eine so gute Figur gemacht, dass die anderen ihn weiter fördern wollen. Damit er sich in einem Tanz-Battle beweisen kann, wird sein Training intensiviert. Und schließlich darf er wieder Iori dahin begleiten, die er insgeheim anbetet und sich versuchen. Dabei fällt ihm allerdings auch auf, dass einer der bekannteren und berühmteren Tänzer, Gaku Kabeya, ein recht angespanntes Verhältnis zu der Klassenkameradin hat.
"Silo" ist die Geschichte der letzten zehntausend Menschen auf dem Planeten, die kilometertief unter der Erde leben, um sich vor der toxischen und tödlichen Außenwelt zu schützen. Niemand weiß, wann und warum das Silo gebaut wurde. Und alle, die es herausfinden wollen, müssen mit fatalen Folgen rechnen. Rebecca Ferguson spielt die Ingenieurin Juliette, die nach dem Mord an einem geliebten Menschen Antworten sucht und dabei einem Geheimnis auf die Spur kommt, das viel weiter reicht, als sie es sich je hätte vorstellen können. Langsam versteht sie: Wer die Lügen überlebt, stößt auf eine tödliche Wahrheit.
Hier ist eine Featurette zur Science-Fiction-Serie "Silo", Apple TV+ kündigt sie für den 5. Mai an.
Gestern sind in Wien und Umgebung die Dreharbeiten zu "Followers" gestartet, Prime-Mitglieder werden die achtteilige Serie ab Anfang 2024 exklusiv bei Prime Video abrufen können. Die Serie wird von der Rundfilm für Prime Video produziert. Für die Drehbücher zeichnen Peter Bruck und Ernst Golda verantwortlich, Marc Schlegel führt Regie.
Kein Glück beim Daten, Stress in der Arbeit und dann steht auch noch ein Zombie im Wohnzimmer - manchmal läuft einfach gar nichts richtig. "Followers" (Arbeitstitel) folgt Natalie (Cosima Henman), Raffi (Jing Xian), Simon (Jakob Schmidt) und Lukas (Benedikt Kalcher) in einer neuen Para-Normalität. Monströse Kreaturen und Menschen leben gleichberechtigt Seite an Seite. Zumindest gilt das in der Theorie. Denn manchmal ist es doch recht brenzlig, eine Monster-Attacke abzuwehren, ohne dabei die "Kreaturenrechts-Charta" zu verletzen. Die größten Probleme der Gruppe bleiben aber die zwischenmenschlichen: Inmitten des übernatürlichen Chaos kämpfen die vier jungen Erwachsenen mit den großen und kleinen Dramen des Erwachsenseins, der Liebe und damit ihren Platz in der Welt zu finden - wobei es Zombies, Vampire und andere Bestien nicht unbedingt leichter machen.
Wie schon seine Vorfahren, so ist auch Jotaro Kujo der Erbe des Vermächtnisses der Joestars und muss gegen übernatürliche Gegner kämpfen. Und nun ist ein alter Feind wieder aufgetaucht, der die Familie ein für alle Mal auslöschen will: Dio.
Der Vampir hat Jotaros Mutter in seiner Gewalt und hält sich und sie gut versteckt. Doch zusammen mit seinen Freunden hat der junge Mann die Jagd eröffnet und hofft dem Feind endlich nahe zu kommen, Der aber scheint unzählige Gefolgsleute zu haben.
Vor Jahren verschwand der Vater von Natasha spurlos; bis dahin verlief ihr Leben in geordneten Bahnen: Sie war eine Einser-Schülerin, Klassensprecherin und hatte ihren festen Platz am Tisch derjenigen in der Mensa, die zu den angesagen, den hippen Jugendlichen gehören. Tristesse und schlicht wirtschaftliche Not zogen Zuhause ins Heim ein, ihre nun alleinerziehende Mutter schafft es kaum, sie finanziell über Wasser zu halten; Natasha jobbt nachmittags, um zu helfen, ihren gemeinsamen Lebensunterhalt zu erwirtschaften. Nichts mehr ist es mit Glamour und Style, mit dem unbeschwerten Leben. Statt zu büffeln, ist Malochen angesagt und nur zu schnell rutscht sie in der Highschool ab.
Christian Endres Fünf gegen die Finsternis Die Prinzessinnen 1 Titelbild: Alice Claire Coleman Cross Cult, 2023, Paperback, 486 Seiten, 18,00 EUR
Rezension von Christel Scheja
Christian Endres lebt heute als freier Autor in der Nähe von Würzburg und ist für viele Medien aktiv, er veröffentlicht regelmäßig Kurzgeschichten und Artikel zu unterschiedlichsten Themen in Zeitschriften und Romane in kleinen Verlagen. Der eine oder andere kennt ihn vielleicht auch durch die hilfreichen Einführungstexte zu den Superhelden-Comics von Panini. Sein neuester Streich „Fünf gegen die Finsternis“ ist nun ein Fantasy-Roman, der so manche aktuellen Klischees auf den Kopf stellt.
Die Prinzessinnen sind eine knallharte Truppe von Söldnerinnen, die ihren Titel nicht zu Unrecht tragen, denn Aiby, Mef, Decanra und Cinn haben alle mehr oder weniger blaues Blut in den Adern, auch wenn sie darauf pfeifen und das freie Leben vorziehen. Sie nehmen jeden Auftrag an, der ihnen zusagt und haben kein Problem mit Blut und Gedärmen.
Wie schon in den vorherigen Bänden bietet „Kanojo Mo Kanojo - Gelegenheit macht Liebe“ Liebes-Chaos vom Feinsten, denn Naoya Mukai wird mittlerweile von vier Schönheiten umschwärmt, die alle mehr oder weniger an ihm Interesse haben.
Um ein wenig Abstand zu finden ist der junge Mann mit den vier Mädchen nach Okinawa gereist. Doch wie es das Schicksal will, werden Naoya und Shino durch einen Unfall auf eine einsame Insel verschlagen. In der Nacht müssen sie erst einmal auf dem tropischen Eiland bleiben. Dabei kochen die Gefühle hoch und Shino gesteht nun etwas, was sie bisher aufgrund ihrer engen Freundschaft zu Saki geheimgehalten hat. Auch sie liebt ihren „Mukai“, und damit beginnt das Drama.
Der Kurd Laßwitz Preis ist ein alljährlich in bis zu neun Kategorien vergebener Literaturpreis zur deutschsprachigen Science Fiction. Seit 43 Jahren stimmen die professionell in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätigen Autoren, Übersetzer, Lektoren, Verleger, Graphiker und Fachjournalisten über die besten Neuerscheinungen des Vorjahres ab. Der Preis ist nicht dotiert. Nachfolgend die Gewinner zum Kurd Laßwitz Preis 2023 für die besten Science-Fiction-Werke des Jahres 2022. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen des MetropolCons, einer Veranstaltung zur Science Fiction, die vom 18. bis 20. Mai im silent green Kulturquartier in Berlin stattfindet.
Bester deutschsprachiger SF-Roman mit Erstausgabe 2022: Aiki Mira: "Neongrau - Game Over im Neurosubstrat" (Polarise)
Beste deutschsprachige SF-Erzählung mit Erstausgabe 2022: Uwe Hermann: "Die Nachrichtenmacher" in "Exodus" 44
Bestes ausländisches Werk zur SF mit deutschsprachiger Erstausgabe 2022: Becky Chambers: "Die Galaxie und das Licht darin" (Tor)
Beste Übersetzung zur SF ins Deutsche, erstmals erschienen 2022: Eva Bauche-Eppers für die Übersetzung von Jeff VanderMeers "Veniss Underground" (Wandler)
Beste Graphik zur SF (Titelbild, Illustration) einer deutschsprachigen Ausgabe, erstmals erschienen 2022: Thomas Thiemeyer für das Titelbild zu "Exodus" 44
Bestes deutschsprachiges SF-Hörspiel mit Erstsendung 2022: "Die Nacht war bleich, die Lichter blinkten" von Emma Braslavsky nach ihrem Roman; Regie und Komposition: Lorenz Schuster (BR)
Bester deutschsprachiger Sachtext zur SF mit Erstausgabe 2022: Hardy Kettlitz und Melanie Wylutzki (Hrsg.), "Das Science Fiction Jahr 2022" (Hirnkost)
Sonderpreis für einmalige herausragende Leistungen im Bereich der deutschsprachigen SF 2022: Wolfgang Both, Mario Franke und Ralf Neukirchen für "SF in der DDR" im Rahmen der Ausstellung Leseland DDR
Sonderpreis für langjährige herausragende Leistungen im Bereich der deutschsprachigen SF 2022: Christian Hoffmann und Udo Klotz für die Herausgabe des Magazins "!Time Machine"
Disney+ wird keine zweite Staffel von "Das Vermächtnis von Montezuma" bestellen, die Serie war Mitte Dezember des Vorjahres bei dem Streamingdienst gestartet. In dieser wird das Leben von Jess Valenzuelas auf den Kopf gestellt, als ein rätselhafter Fremder ihr einen Hinweis auf einen jahrhundertealten Schatz gibt, der mit ihrem längst verstorbenen Vater verbunden sein könnte. Jess hat ein Händchen für das Lösen von Rätseln und ihre Fähigkeiten werden auf die Probe gestellt, als sie und ihre Freunde einer Reihe von Hinweisen folgen, die in amerikanischen Artefakten und Wahrzeichen versteckt sind.
"Die Unzertrennlichen" ist eine moderne Version des gleichnamigen David-Cronenberg-Thrillers aus dem Jahr 1988. Rachel Weisz spielt die Doppelrolle der Zwillinge Elliot und Beverly Mantle, die alles teilen: Drogen, Liebhaber und den unbändigen Willen, die Grenzen der medizinischen Ethik notfalls zu überschreiten, um veraltete Praktiken in Frage zu stellen und die Gesundheitsfürsorge für Frauen voranzubringen. Die Serie findet sich seit gestern im Angebot von Prime Video.
Richard Kadrey Höllenthron Sandman Slim 3 (Aloah from Hell, 2011) Übersetzung: Bastian Ludwig Blanvalet, 2023, Taschenbuch, 540 Seiten, 12,00 EUR
Rezension von Carsten Kuhr
Hallo, ich bin James Stark. Einst, so lange ist das noch gar nicht her, war ich die ersten lebende Seele, die in die Hölle versetzt wurde; als Nephilim - Sohn eines Engels und einer Frau - bringt einen das nicht um. In der Unterwelt habe ich mir einen Namen gemacht - Sandman Slim hieß ich, habe in der Arena im Kampf gegen jede Menge Höllengezücht ein wenig aufgeräumt mit den Einwohnern. Dann gelang mir als Erstem die Flucht zurück. Jetzt bin ich wieder in Los Angeles, der Stadt der Engel.
Dumm dann, dass Luzifer - ja, der der umgangssprachlich immer als Teufel beschrieben wird - wieder an der Seite Gottes weilt und ausgerechnet mein Todfeind, Verursacher meines damaligen Absturzes in die Unterwelt, sich zum Herrn der Hölle aufgeschwungen hat. Und er hat einen Plan: Er will den Himmel angreifen und Gott durch sich selbst ersetzen.
Zwei Autorinnen zeichnen für „Schwesternblut“ verantwortlich, dem direkten Nachfolger von „Feuerprobe“. Dorothea Balzer lebt am Fuß des Teutoburger Waldes und arbeitet heute als Lektorin in einem christlichen Verlag. Vanessa Siemens kommt aus Detmold und liebt es; viel Zeit mit ihrer Familie zu verbringen und zu reisen.
Jim wurde von seinen Adoptiveltern zu Verwandten aufs Land geschickt und hofft nun, dort einen ruhigen Sommer zu verleben, in dem er endlich einmal Dinge tun kann, die seinem Alter entsprechen, also mit Freunden in seinem ersten eigenen Auto unterwegs sein. Aber seine Vergangenheit holt ihn ein, denn seine Feinde scheinen zu wissen, wo er sich aufhält und wollen Rache nehmen. Außerdem erfährt er, dass seine Schwester noch lebt.
"American Born Chinese" erzählt basierend auf Gene Luen Yangs Graphic Novel von den Irrungen und Wirrungen eines ganz normalen amerikanischen Teenagers, dessen Leben sich für immer verändert, als er sich mit dem Sohn eines mythologischen Gottes anfreundet. Es ist die Geschichte des Kampfes eines jungen Mannes um seine eigene Identität, erzählt durch Familie, Humor und actiongeladenes Kung Fu. Disney+ kündigt die Serie für den 24. Mai an, hier ist ein Trailer.