Wild Strawberry 5 (Comic)

Ire Yonemoto
Wild Strawberry 5
Übersetzung: Jan Christoph Müller
Manga Cult, 2026, Paperback, 200 Seiten, 10,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Die neuen Bände von „Wild Strawberry“ erscheinen im Moment schon fast monatlich, vermutlich um Verschiebungen aufzuholen und wieder in einen normalen Rhythmus zu finden. Aber das ist nicht schlecht, denn die Geschichte geht actionreich weiter und stellt schon jetzt neue Weichen.


Bisher war Kingo eigentlich nur Teil der normalen Flower Funeral Force und hat so Einiges über die Jinka erfahren. Aber es gibt noch mehr Geheimnisse, die er nur lösen kann, wenn er einer anderen Gruppe beitritt, die eher geheim agiert.

Doch um ein Teil der Special Forces zu werden, müssen er und Ayari sich einem ziemlich brutalen Eignungstext unterziehen, den scheinbar nur wenige überleben. Aber sie lassen sich darauf ein und merken sehr schnell, dass die Jinka weitaus mächtiger sind als gedacht.

Denn nicht nur, dass sie extrem tödlichen Variationen gegenübertreten müssen, die nur mit sehr viel List zu besiegen sind, sie merken auch sehr schnell, dass man sie in vielen Dingen belogen zu haben scheint.

Deshalb vertrauen sie auch irgendwann ihrem Mentor nicht mehr so wirklich. Kann es sein, dass Makoto die ganze Zeit ein falsches Spiel getrieben hat? Das zu beantworten wird schwierig, denn er stellt sich den beiden jungen Leuten natürlich entgegen.


Und so gibt es neben sehr viel Action, die weder die Charaktere noch die Leser zur Ruhe kommen lässt, auch Einiges an Enthüllungen. Denn tatsächlich haben auch die Jinka noch so Einiges in der Hinterhand.

Damit werden erste wichtige Weichen für die weitere Geschichte gestellt. Denn nach dem ersten Geplänkel brauchen die Figuren natürlich mächtigere Gegner, um an der Herausforderung zu wachsen - sei es nun geistig wie auch körperlich, so wie man es von einer solchen Story erwarten kann.

„Wild Strawberry“ setzt die Geschichte gleich mit ein paar Überraschungen fort und erweitert den Horizont der Serie nicht nur durch den Eignungstest in einer völlig fremden Umgebung, sondern auch durch fiese Enthüllungen.