Rebecca Mix & Andrea Hannah: I Killed The King (Buch)
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- Kategorie: Rezensionen
- Veröffentlicht: Freitag, 31. Juli 2026 08:43

Rebecca Mix & Andrea Hannah
I Killed The King
I Killed The King 1
(I Killed the King, 2025)
Übersetzung: Julia Schwenk
cbt, 2026, Paperback, 464 Seiten, 15,00 EUR
Rezension von Petra Weddehage
Auf Burg Avendell soll der Frieden zwischen Avendell und Istellia besiegelt werden. Ein Jahrzehnt des Krieges hat beide Länder an den Rand einer Katastrophe gebracht. Doch bevor die Feierlichkeiten beginnen, lässt König Costis eine Gruppe junger Leute zu sich rufen. Der Kronprinz, dessen zukünftige Braut, seinen Leibwächter, eine Tierbändigerin sowie den Heiler des Palastes und eine Assassinin versammeln sich in den Räumlichkeiten des Königs.
Allerdings kommt Costis nicht mehr dazu ihnen zu erzählen, worum es geht. Der König wird ermordet, ohne dass der Attentäter zu sehen ist. Daraufhin entschließt sich die Gruppe, selbst zu ermitteln, wer der Mörder ist. Immerhin war außer ihnen niemand anwesend. Der Mörder muss also einer von ihnen sein. Heikel wird es zu verhindern, dass Costis Tod an die Öffentlichkeit dringt. Obwohl die jungen Leute sich gegenseitig misstrauisch beäugen, müssen sie hoffen nicht selbst dem Attentäter zum Opfer zu fallen.
Jeder Einzelne von ihnen muss nun preisgeben, was er oder sie bis zum Tod von Costis getan hat. Dabei kommen ungeahnte Geheimnisse zu Tage und eine dunkle Macht scheint durch die Mauern des Palastes zu wandeln, bereit, jeden zu vernichten, der dem Rätsel auf die Spur kommt.
Die Story wirkt anfangs recht konfus. Die geneigte Leserschaft muss sich schnell einen Überblick verschaffen. Doch auch für erfahrene Krimi-Fans ist dies nicht leicht. Immerhin gilt, es den Mörder zu identifizieren. Daher wirkt der Anfang eher holprig und es ist ein gutes Maß an Konzentration nötig, um sich der Story anzunehmen.
Die Protagonisten wie Kronprinz Kellam wirken recht blass und bekommen erst nach und nach eine bessere Vita. Dessen Braut Prinzessin Melarie wurde als Stellvertreterin ihrer Schwester geschickt und soll ab jetzt deren Platz einnehmen. Dazu kommen die weiteren Protagonisten und ein unheilvolles Zeichen in Form einer Winterlilie. Zudem scheint ein Gott involviert, den es eigentlich gar nicht geben dürfte.
Wer Krimis mag, die sich nicht so leicht aufklären lassen, ist mit diesem Band garantiert gut bedient. Die Auflösung ist nicht einfach. Immer wenn man denkt, aha das ist der Bösewicht, ist es wie bei „Games of Thrones“: Der - oder die – Nächste, bitte. Wer sich zudem ein wenig gruseln möchte, ist bei diesem Abenteuer bestens aufgehoben.