Wild Strawberry 3 (Comic)

Ire Yonemoto
Wild Strawberry 3
Übersetzung: Jan Christoph Müller
Manga Cult, 2026, Paperback, 200 Seiten, 10,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Nach einer längeren Pause geht es nun endlich mit „Wild Strawberry“ weiter. Die Geschichte bleibt ihrem Kurs treu und bietet auch weiterhin eine spannende Mischung aus Mystery, Horror und Action.


Woher die Jinka einst kamen weiß niemand mehr, aber sie haben vor vielen Jahren Tokio in ein Trümmerfeld verwandelt und viele Menschen infiziert. Auch Kingo ist betroffen, aber in der Lage, seinen Parasiten zu kontrollieren, deshalb hat in ihn die Flower Funeral Force aufgenommen.

Das bedeutet aber auch, dass diese ihm nun nach und nach enthüllt, welche Geheimnisse sie noch hat und letztendlich auch mehr von dem zeigen kann, was sie bereits herausgefunden hat - und das neben ihren Einsätzen.


Es bleibt actionreich, denn natürlich haben sie auch immer wieder Kämpfe zu bestehen, aber vor allem erfahren Kingo und damit auch die Leser mehr vom Hintergrund und warum die Flower Funeral Force so erfolgreich sein kann. Und dennoch unterscheidet er sich auch weiterhin von ihnen, wie sich nach und nach auch zeigt, denn einige weitere Enthüllungen verraten mehr über die Entstehung der Jinga, die ein ganz neues Bild zeichnen.

Damit kommt auch der Hintergrund zu seinem Recht und wird angenehm ausgebaut. Dadurch werden natürlich auch weitere Weichen gestellt, die die Spannung auf einem hohen Niveau halten und Lust auf Mehr machen. Ansonsten bedient man natürlich viele Horror-Klischees um den Lesern auch weiterhin vor Augen zu halten, wie gefährlich die meisten der Pflanzen eigentlich sind, und vielleicht nur einige wenige die sind, die die Menschheit zur Rettung braucht.

„Wild Strawberry“ schreibt die Handlung angemessen fort, denn der Leser erfährt nun weitere Geheimnisse, die den Hintergrund vertiefen und so dem Ganzen mehr Substanz geben. Action und Horror aber kommen auch nicht zu kurz.