Dating a Vampire 1 (Comic)
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- Kategorie: Rezensionen
- Veröffentlicht: Freitag, 10. April 2026 10:32

Madoka Kitaji
Dating a Vampire 1
Übersetzung: Costa Caspary
Loewe Manga, 2026, Taschenbuch, 162 Seiten, 8,00 EUR
Rezension von Christel Scheja
Vampire sind wieder beliebt, gerade als romantische Partner, die mal gefährlich und düster daherkommen, ab und zu aber auch verspielt und freundlich. Aber alle wollen nur eines: das Blut der Heldin. So auch in „Dating a Vampire“.
Minami mag zwar in ihrem Job erfolgreich und anerkannt sein, aber mit Männern hat sie irgendwie kein Glück, denn die Kerle, mit denen sie sich trifft, sind entweder übergriffig oder Idioten. Deshalb beschließt sie nicht mehr nach Liebesglück zu suchen und versucht auch auf Distanz zu ihrem neuen Klienten, dem Autor Hokuto Takumi zu bleiben - doch der ist trotz seines unhöflichen Auftretens irgendwie doch anziehend.
Und natürlich findet er sie ganz offensichtlich auch schon bald so richtig zum Anbeißen und das sogar im wortwörtlichen Sinne. Und das bringt in ihre Treffen eine ganz besondere Note.
Doch ist die junge Frau nicht auf den Kopf gefallen und ahnt schon bald, wohin der Hase läuft. Deshalb macht sie sich daran, Beweise für ihren Verdacht zu finden, der unglaublich scheint. Und es kann gut sein, dass Hokuto ein Vampir ist, so wie er sich aufführt. Und so beginnt ein Spiel zwischen den beiden, dass schon bald für ein gewisses Knistern sorgt.
Das Ganze bleibt natürlich auf einem jugendfreien Niveau, und damit auf der schwärmerischen Seite. Die Geschichte wird mit leichter Feder erzählt und gezeichnet und garniert die üblichen Klischees zudem mit einer gesunden Prise Humor.
„Dating a Vampire“ erzählt so vielleicht keine sonderlich neue Geschichte und bedient sich natürlich auch so einiger Klischees, ist aber dennoch recht unterhaltsam und leicht zu lesen.