Happily Ever After 1 (Comic)

Miku Morinaga
Happily Ever After 1
Übersetzung von Burkhard Höfer
Manga Cult, 2026, Paperback, 172 Seiten, 12,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

„Happily Ever After“ erzählt von der Liebe eines jungen Paares zueinander - mit all den Höhen und Tiefen, die das mit sich bringt, wenn auch auf ungewohnte Art und Weise. Denn die Künstlerin zäumt das Pferd von hinten her auf.


Über viele Jahrzehnte haben Toranosuke Ibuki und seine Frau Kaoru ein erfülltes Leben miteinander verbracht. Doch nun liegt der alte Mann im Sterben. Gemeinsam nutzen die beiden die ihnen verbleibende Zeit, um auf ihr Leben zurückzublicken.

Der Start ihrer Liebe war eher turbulent, auch wenn sie sich schon vor der Beziehung sehr lange kannten, auch miteinander zusammengearbeitet haben. Aber es ist ganz offensichtlich ein Welpe, der sie dann richtig zusammenbringt.


Die Künstlerin nutzt die Rückblenden, um immer wieder neue Aspekte des Lebens der beiden Figuren hervorzuheben. Der erste Band dient deshalb ganz offensichtlich dazu, um das Setting genauer vorzustellen, auch wenn nicht klar wird, in welcher Zeit das spielt.

So erfährt man mehr über das Lebensumfeld, das die beiden teilen, die Menschen, mit denen sie zu tun haben und ihre Beziehung zu diesen. Das Ganze wird mit leichter Feder und einem Augenzwinkern in Szene gesetzt. Wirklich dramatisch und böse wird es nicht, es bleibt eher auf einem humorvollen und seichten Niveau, auch wenn man damit rechnen kann, dass die beiden sicherlich auch den einen oder anderen kritischen Moment überstehen müssen.

Ansprechen wird das wohl vor allem Leserinnen, die mit netten kleinen Familiengeschichten mehr anfangen können als den üblichen Romanzen, denn hier kommen immerhin auch andere Aspekte des Zusammenlebens zum Tragen.

„Happily Ever After“ ist eine liebenswerte und sehr warmherzig erzählte Liebesgeschichte in Rückblenden. Die Künstlerin arbeitet mit viel Humor die Momente heraus, die die beiden Protagonisten zusammengeführt und zusammengeschmiedet haben.