Happy Sugar Life 4 (Comic)

Tomiyaki Kagisora
Happy Sugar Life 4
Übersetzung: Benjamin Leimser
Manga Cult, 2026, Paperback, 210 Seiten, 10,00 EUR

Rezension von Christel Scheja

Sato hat in der kleinen Shio ihre große Liebe gefunden und lebt diese auch in trauter Zweisamkeit mit dem kleinen Mädchen aus. Allerdings ist sie nicht bereit, sie mit anderen zu teilen und verbirgt sie auch weiterhin vor allen anderen, um ihr „Happy Sugar Life“ weiterzuführen.


Nachdem sich Sato an den Gangstern gerächt hat, die Shio entführten und ihr Schaden zufügten, hofft sie endlich wieder Ruhe zu haben. Allerdings wird immer noch nach der Kleinen gesucht und einige aus ihrem Umfeld scheinen zu ahnen, dass Sato etwas damit zu tun hat.

Deshalb ist sie auch weiterhin fest entschlossen, ihr Geheimnis und Shio zu beschützen. Sie ist dabei bereit über Leichen zu gehen, selbst über die ihrer besten Freunde.

Bisher ahnte keiner, dass hinter Sato eine kalte Psychopathin steckt, die meisten in der Schule und ihrem sonstigen Umfeld glauben auch weiterhin, dass sie oberflächlich und für Jungs leicht zu haben ist.

Und die, die sie bereits anders kennengelernt haben, können nicht mehr viel dazu sagen, weil sie eben nicht mehr da sind.

Allerdings werden mittlerweile doch einige misstrauisch und beginnen sich zu fragen, was Sato wirklich so treibt, da sie so gut wie nichts über ihr Privatleben wissen. Und das bringt sie natürlich auch in Gefahr.


Immerhin ist Shio mittlerweile ziemlich auf sie geprägt und kommt auf keine dummen Gedanken mehr. Deshalb entwickelt sich die Spannung auch angenehm weiter, selbst wenn nicht so viel geschieht und das Meiste auch eher niedlich und amüsant wirkt, da die Gewalt eher nur angedeutet wird.

Aber bei einem genaueren Blick merkt man doch, dass die Geschichte einen bösen Beigeschmack hat und so ganz und gar nicht harmlos daherkommt, auch wenn der zuckersüße Zeichenstil anderes behaupten mag,

„Happy Sugar Life“ erzählt die Geschichte konsequent weiter. Die Handlung wirkt zwar auf den ersten Blick niedlich und lustig, aber wie auch schon in den Bänden zuvor merkt man, dass das Ganze auch noch eine viel dunklere Dimension hat.