Wild Strawberry 2 (Comic)
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- Kategorie: Rezensionen
- Veröffentlicht: Samstag, 26. Juli 2025 11:13

Ire Yonemoto
Wild Strawberry 2
Übersetzung: Jan Christoph Müller
Manga Cult, 2025, Paperback, 200 Seiten, 10,00 EUR
Rezension von Christel Scheja
Anders als der Titel vermuten lässt, ist „Wild Strawberry“ eher dem Action- und Horror-Genre als irgendwelchen Romanzen zuzurechnen. Schon im ersten Band wurden die dramatischen Weichen in dieser Welt gestellt, in der aggressive, parasitäte Pflanzen die Herrschaft übernommen haben.
Die Jinka haben Tokyo überwuchert und in ein Trümmerfeld verwandelt, die wenigen Überlebenden achten darauf, dass sie nicht von ihnen infiziert werden, denn das ist ein Todesurteil. Wenn auch nicht für jeden, dann ausgerechnet Kingo überlebt und kann seine Pflanze kontrollieren.
Zumindest glaubt das ein Forscher, der ihn vor der Auslöschung rettet und dafür sorgt, dass die Flower Funeral Force dem Jungen noch eine Chance gibt, könnte er vielleicht eine Möglichkeit sein, die Pflanzen zu besiegen.
Die Handlung aus dem ersten Band wird dramatisch und actionreich weitergeführt, denn auf dem Weg zur Jinka-Mutter, gibt es viele Prüfungen zu bestehen und natürlich auch das Misstrauen derjenigen zu entkräften, die sich dem Kampf gegen die Pflanzen verpflichtet haben.
Kingo trauert noch immer dem Mädchen nach, das er wie seine Schwester betrachtet hat, und das länger als normal den Pflanzen trotzen konnte. Hat das vielleicht bewirkt, dass es ihm ähnlich geht, oder ist das Monster in ihm vielleicht doch anders?
Es bleibt spannend, das herauszufinden, allerdings bietet der Künstler erst einmal auch jede Menge Horror-Momente, da die anderen Jinka nicht unbedingt Erbarmen kennen und weiter über die Menschen herfallen.
So werden erste Weichen gestellt, aber es bleiben noch viele Fragen offen, die sich vielleicht erst mit der Zeit klären werden. Dennoch können die Leser ihren Spaß haben, die bereits an „Green Worldz“ Gefallen gefunden haben.
„Wild Strawberry“ setzt die Geschichte spannend und interessant fort, denn die Handlung bietet nicht nur wilde Verfolgungsjagden, sondern wirft auch erste interessante Hinweise aus, um dem Geheimnis um die Jinka weiter auf die Spur zu kommen, garniert mit jeder Menge Horror.