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Neu in Kürze: "Sozialwissenschaft und Science Fiction"
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- Veröffentlicht: Mittwoch, 18. Februar 2026 08:23
Im Verlag Dieter von Reeken erscheint in Kürze das autobiografische Buch "Sozialwissenschaft und Science Fiction" von Rainer Eisfeld, herausgegeben von Dieter von Reeken. (Paperback, 304 Seiten, über 200 überwiegend farbige Abbildungen, 27,50 EUR)
Rainer Eisfeld ist mit mittlerweile fünf Büchern, vier davon über Science Fiction, seit zwanzig Jahren "Hausautor" des Verlags Dieter von Reeken.
1957, im Alter von 16 Jahren, vertrat er den Science Fiction Club Deutschland beim SF-Worldcon in London mit einer aufsehenerregenden Rede. Er brachte die "Science Fiction Times" nach Deutschland, übersetzte Romane von Asimov, van Vogt, Williamson, Kuttner, war aktiv im Fandom jener Jahre, schrieb darüber später das Standardwerk "Die Zukunft in der Tasche".
Nach Studium und Promotion wurde er 33jährig auf die Professur für Politikwissenschaft an der neu gegründeten Universität Osnabrück berufen. Wieder engagierte er sich vielfältig, wurde auf Grund seiner Bücher - "Mondsüchtig" (1996) über die Verwicklung der Peenemünder V2-Ingenieure in das Sklavenarbeitsprogramm des NS-Regimes; "Pluralism" (2006) über demokratische Theorie und Praxis - in das Kuratorium der KZ-Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora berufen, danach als Vertreter der Forschungsausschüsse in den Vorstand der International Political Science Association gewählt. Stets blieb er dem Vorhaben einer Demokratisierung von Universitäten und Gesellschaft verpflichtet, setzte sich dafür vor Ort wie in zahlreichen Veröffentlichungen ein.
Überdies kehrte er zurück zur Auseinandersetzung mit Science Fiction. Nun entstanden seine kritischen van Vogt-Ausgaben für Wolfgang Jeschkes Bibliothek der Science Fiction-Literatur sowie zahlreiche Aufsätze im "Science Fiction Jahr", der "Science Fiction Times" und dem "Quarber Merkur".
Zu seinem 85. Geburtstag zeichnet der hier vorgelegte Band als farbiges, anschauliches Zeitdokument mit einer Vielfalt von Dokumenten und Texten Eisfelds Lebensweg nach.

Quelle: Verlag Dieter von Reeken