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Aus einem Kälteschlaf erwacht, findet sich Earl Dumarest kurz nach der Landung des Raumschiffs auf Gath wieder. Ein Planet, für den er nicht gebucht hat, und der schnell zur vorzeitigen Endstation auf seiner Reise würde, sollte er sich nicht den dort lauernden tödlichen Gefahren erwehren können - und den aufziehenden, legendären Stürmen von Gath ...

E. C. Tubbs Space Opera um Earl Dumarest fesselte Generationen von Lesern. Der Atlantis Verlag legt die legendäre Serie in einer neuen Edition auf und bringt die Romane neu und erstmals komplett übersetzt.

Erhältlich als Hardcover direkt beim Verlag und als Paperback und eBook überall im Handel.
Erschienen: "Nautilus" Ausgabe 82 PDF Drucken E-Mail
Montag, den 20. Dezember 2010 um 20:46 Uhr

Tabu oder Toleranz: Darf ein Fantasy-Held schwul sein? Autoren, Literatur-Agenten und Verlags-Lektoren geben Antwort in der aktuellen Januar-Ausgabe des monatlichen Fantasy-Magazins "Nautilus - Abenteuer & Phantastik".


Die moderne Fantasy gibt sich tolerant gegenüber queeren Heroen: Da ist der Freund der Heldin, der nicht nur ein Werwolf, sondern auch schwul ist. Die urbane Hexe lebt mit einer lesbischen Vampirin zusammen. Und sogar der ehrwürdige Hogwarts-Zauberer Dumbledore wurde von der "Harry Potter"-Autorin J. K. Rowling posthum als Homosexueller geoutet. Anscheinend gibt es in der Fantasy keine Vorurteile mehr gegenüber Helden abseits der Geschlechternorm - oder doch? Die im Dezember erschienene Ausgabe 82 der "Nautilus" forscht mit ihrem Schwerpunktthema "Schwule Helden" genauer nach, untersucht die Fantasy-Literatur der letzten Jahrzehnte und befragt dazu heutige Fantasy-Autoren wie Lynn Flewelling, Tanya Huff, Susanne Gerdom, Richard Morgan, Thomas Plischke und Christoph Hardebusch sowi Lektoren und Agenten.

Das zweite große Thema der Ausgabe beschäftigt sich mit verdoppelten und gespaltenen Identitäten. Vorgestellt wird etwa das klassische Motiv des geheimnisvollen Doppelgängers in der Phantastischen Literatur, bekannt durch Stevensons "Dr. Jekyll und Mr. Hyde". Und dazu gibt es Fakten und Mythen zu Spiegelbildern, Zwillingen und Klonen, und auch das Krankheitsbild der mehrfachen Persönlichkeiten oder moderne Erscheinungsformen des Doppelgänger-Motivs wie der Indentitätsdiebstahl und der Identitätstausch werden untersucht.

Im Filmteil der Ausgabe gibt es unter anderem einen Reiseführer zu "Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte" inklusive Interviews vom Set mit den Darstellern von Lucy, Edward und Eustachius Knilch sowie ein Gespräch mit "Skyline"-Regisseur Colin Strause. Im Literaturblock berichten Autoren zu ihren aktuellen Romanen wie Patrick Rothfuss zu "Der Name des Windes", Dmitry Glukhovski zu "Sumerki - Dämmerung" und Krystyna Kuhn zu ihrer Mystery-Romanreihe "Das Tal - Season 1". Und im Games-Bereich gibt es einen Blick hinter die Kulissen von "Age of Conan", dem Online-Rollenspiel in der Welt des wohl berühmtesten Fantasy-Barbaren.

Bereits seit Anfang Dezember kann die Ausgabe auf der "Nautilus"-Homepage komplett und gratis durchgeblättert werden. Und dort gibt es auch eine Vorschau auf die Februar-Ausgabe, in der es um winterliche Schrecken in Filmen und Romanen, frostige Mythen rund um Schnee und Eis, das schwarze Eis des Cyberpunk-Genres sowie den Filmstart von "Tron: Legacy" in Form von Interviews mit Cast und Crew gehen wird.